PKV-Vergleich – Stiftung Warentest und Co

Die PKV-Branche rechnet 2011 mit einer Belebung im Neukundengeschäft. Dank der Änderungen durch die schwarz-gelbe Regierung in Berlin können Arbeitnehmer wieder leichter in die private Krankenversicherung wechseln. Wer 2010 ein Einkommen von mehr als 49.950 Euro erzielt hat, muss keine drei Jahre mehr warten.

Und für 2011 ist die JAEG/Versicherungspflichtgrenze sogar um einige Euro gesunken. Trotzdem raten Experten nach wie vor zur Umsicht. Der Wechsel in die PKV muss auf einer soliden Basis ruhen, um am Ende nicht in der Sackgasse zu enden.

PKV-Vergleich – Prämie vs. Leistung

„Geiz ist geil“ – ein Motto, das inzwischen in vielen Bereichen gilt. Bei der PKV hat es aber nichts zu suchen. Hier weisen Experten und Verbraucherorganisationen seit Monaten daraufhin, dass Billigtarife schnell zum Nachteil für den Versicherten werden können. Abgespeckte Leistungen, hohe Zuzahlungen und überdurchschnittliche Beitragssteigerungen können die Folge sein. Wie trennt sich aber die Spreu vom Weizen?

Wer alles richtig machen will, muss beim Versicherungswechsel zu einem kleinen Versicherungsexperten werden. Es geht aber auch anders. Zum Beispiel mit einem PKV Vergleich Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation hat in der Vergangenheit mehrfach die Tariflandschaft der privaten Krankenversicherung unter die Lupe genommen. Und den Versuch gemacht, etwas Licht ins Tarifdickicht zu bringen. Viele Vertragsklauseln sind für den Laien nur schwer zu entschlüsseln – genauso wie deren Tragweite.

Der PKV Vergleich Stiftung Warentest bereitet dagegen das Ergebnis relativ leicht und verständlich auf. Aber Achtung: Vor der Entscheidung für einen PKV-Tarif auf Grundlage solcher Verbrauchertests weisen Experten daraufhin, dass Tests oft aus Sicht einer bestimmten Verbrauchergruppe gemacht werden. Arbeitnehmer sind in Tarifen für Selbständige nur bedingt gut aufgehoben.