Diabetes-Erkrankte neigen häufig zu Deprimiertheit und Entmutigung

Diabetes-Erkrankte neigen häufig zu Deprimiertheit und Entmutigung „Glücklicherweise können wir sagen, dass diese Aussage einerseits wahr ist, weil die Forschung in den letzten Jahrzehnten massive Fortschritte erzielt und die Behandlung des Diabetes deutlich erleichtert hat. Gleichsam ist die Festhaltung aber überaus trügerisch, kaschiert sie doch die weiterhin bestehenden, enormen Konsequenzen für den Betroffenen, die für Außenstehende kaum einsehbar sind. Immerhin vergessen viele Menschen: Die Zuckerkrankheit ist unberechenbar und lässt sich kaum von einem auf den anderen Tag planen. Wer sich in allzu großer Sicherheit wiegt, dass eine konstante Insulinverabreichung Überzuckerungen vermeiden möge, wird sich in der Praxis wundern: Eine heute funktionierende Medikation kann schon morgen wieder unzureichend sein. Und auch ein Zuckerwert hat nur temporäre Aussagekraft“, erklärt der Leiter der bundesweit arbeitenden Selbsthilfeinitiative zu Hormonellen und Stoffwechselerkrankungen, Dennis Riehle (Konstanz).

„Diese Unsicherheit ist ein Grund dafür, weshalb Diabeteskranke einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, psychisch zu erkranken. Der Mensch ist schon aus anthropologischer Sicht darauf ausgerichtet, in Verlässlichkeit zu leben. Andernfalls gerät er in Angst – die perfekte Grundlage für das Aufkeimen einer seelischen Dysbalance. Ich erkenne es an mir selbst: Auch wenn ich bereits weit vor meiner Zuckerkrankheit an mehreren psychischen Störungen litt, so bedeutete die Diagnose des Diabetes einen zusätzlichen Stressor, der mich nach langer psychischer Stabilität aus dem Gleichgewicht brachte. Es war vor allem die Sorge vor einer wachsenden Überforderung durch eine chronische Belastung, die schlagartig einer permanenten Aufmerksamkeit bedurfte. Denn die Gewissheit, dass extreme Hyper- oder Hypoglykämien im schlimmsten Falle im Delirium enden können, sensibilisierte nicht nur mich. Betroffene von Diabetes schildern übereinstimmend: Die Furcht begleitet den Erkrankten, einer Behinderung ausgeliefert zu sein, deren Verlauf nicht prognostizierbar ist“, erklärt der 37-jährige Psychologische Berater, der selbst an Diabetes erkrankt ist.

„Es geht nicht allein darum, pedantisch auf die Tabletteneinnahme zu achten. Das müssen viele Menschen. Diabetes bedeutet einen dauerhaften Lebenswandel – und das fällt gerade deshalb schwer, weil wir alle Gewohnheitstiere sind. Umbrüche in unserem Dasein sind stets mit einem Aufwühlen unserer Seele verbunden. Plötzlich eine stringente Diät einhalten, die Bewegung deutlich zu erhöhen und mehrmals täglich Zuckerwerte zu bestimmen, sie interpretieren und adäquat reagieren müssen – beispielsweise durch die Verabreichung der angemessenen Insulinmenge: All das nehmen viele Betroffene als einen großen Berg an Veränderungen wahr, der beispielsweise auch als bestimmendes Bild bei einer Depressionserkrankung vorherrscht. Der Prozess, sich in Grenzen einzufinden, die das Leben uns als Tatsache setzt, stellt keine Alltagsaufgabe dar, die wir aus unserer Routine kennen. Viel eher bedarf es dafür einer Anpassung, der sich nicht wenige Menschen unzureichend gewachsen sehen. Die Ursache für psychische Probleme bei einer Diabetes-Erkrankung sind somit exogener Natur, das heißt, sie rühren aus dem Umstand der Hilflosigkeit gegenüber den äußeren Einflüssen, für deren Auswirkungen wir uns Bewältigungsstrategien aneignen und sie wohl auch nicht selten lebenslang aktuell halten müssen“, formuliert Ernährungs- und Sozialberater Dennis Riehle in seiner aktuellen Stellungnahme.

„So scheint es notwendiger denn je, dass Diabetesbetroffene nicht nur ihren Zuckerspiegel im Blick behalten, sondern sich auch um ihre Seele kümmern. Wenngleich die Erkrankung mit keinem speziellen psychischen Störungsbild assoziiert ist, sind prinzipiell alle affektiven, neurotischen, somatoformen und Belastungskrankheiten als Folge oder Begleiterscheinung eines Diabetes denkbar. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene sich genau beobachten – und auch Hinweise auf mögliche Verhaltensänderungen durch ihre Angehörigen ernstnehmen. Typische Symptome wie ein sozialer Rückzug, ein negativiertes Stimmungsbild, Antriebslosigkeit, Ängstlichkeit, Panikreaktionen oder unerklärliche Körpersymptome wie Schmerzen können ein Anzeichen für ein aufkommendes psychisches Problem sein. Die Abklärung solcher Indizien sollte im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung durch den Hausarzt erfolgen, je früher umso besser. Denn gerade im chronifizierten Zustand ist die Behandlung seelischer Krankheiten komplex, schwierig und langwierig – besonders dann, wenn sie mit einer Grunderkrankung wie dem Diabetes auftreten“, so Riehle.

„Psychische Störungen sind keinerlei Grund für Scham. Mindestens jeder vierte Bundesbürger erkrankt in seinem Leben an solch einer Problematik. Das gesellschaftliche Stigma, das noch immer mit ihr verbunden ist, sollte niemanden davon abhalten, sich bei Bedarf in eine Psychotherapie zu begeben, eine Beratung in Anspruch zu nehmen oder eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Gerade verhaltenstherapeutische Maßnahmen versprechen bei raschem Einleiten der Behandlung recht große Erfolgsaussichten – und haben den positiven Nebeneffekt, nicht nur zu mehr seelischem Gleichgewicht beitragen zu können, sondern gleichsam praktische und nützliche Tipps für die Handhabung und Integrierung der Zuckerkrankheit in den Tagesablauf zu liefern. Mittlerweile gibt es vielerorts auf die Betreuung von Diabetespatienten geschulte Psychotherapeuten, welche den Fokus auf die kognitive Relativierung der scheinbar unüberbrückbaren Hürden im Kopf des Betroffenen lenken. Das von vielen Patienten gefürchtete „Wühlen in der Vergangenheit“ ist dabei meist nicht nötig. Stattdessen richtet sich das Augenmerk auf die Wiederherstellung eines sinnstiftenden Wohlbefindens und einer gesunden Betrachtung der Zuckerkrankheit als händelbaren Begleiter“, erklärt Dennis Riehle abschließend.

Die Selbsthilfeinitiative bietet bundesweit eine kostenlose Psychologische, Sozial-, Familien- und Ernährungsberatung per Mail an. Diese ist über die Webadresse: www.selbsthilfe-riehle.de erreichbar. Dennis Riehle steht mit seinem Engagement auch Verbänden und Vereinen der Selbsthilfe zur ehrenamtlichen Unterstützung zur Verfügung. Interessierte können sich jederzeit bei ihm melden.

Ehrenamtliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Dennis Riehle
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Parkinson-Selbsthilfeinitiative unterstützt bundesweit Betroffene und Angehörige durch Mailberatung

Parkinson-Selbsthilfeinitiative unterstützt bundesweit Betroffene und Angehörige durch Mailberatung Aus den Medien und den Beschreibungen in Büchern entnehmen wir, dass Parkinson vor allem eine Erkrankung des fortgeschrittenen Alters sei. Wir haben das Bild von gebückten und zitternden Menschen vor uns, die von der schweren neurologischen Störung gezeichnet sind. Kleinschrittigkeit, verlangsamter Gang, ein regungsloses Maskengesicht, angewinkelte Arme ohne Mitschwingen, ein steifes Erscheinungsbild und Probleme, sich aufrecht halten zu können: Typische Vorstellungen von der sogenannten „Schüttellähmung“ zeichnen häufig ein sehr stereotypes Dasein von Betroffenen einer Parkinson-Erkrankung, die durchaus auch schon jenseits der 30 auftreten kann und heutzutage glücklicherweise mit einer vielschichtigen Behandlung aus Medikamenten, Physio- und Ergotherapie, Schlafhygiene, Schmerzbewältigung, Stressreduktion und eine ergänzende Ernährungsanpassung gut in den Griff zu bekommen ist“, erklärt der Leiter der bundesweit tätigen Selbsthilfeinitiative „Parkinson in jedem Alter“, Dennis Riehle, entsprechend. „Als 37-jähriger Patient dieser degenerativen Krankheit weiß ich um die vielen Fallstricke, die gerade nach der Diagnose auf die Menschen zukommen. Nicht nur sie selbst, sondern auch das Umfeld, müssen sich auf den neuen Alltag mit solch einer komplexen Störung einstellen, was besonders am Anfang nicht immer leicht ist. Denn da zerplatzen Lebensträume und Vorstellungen eines vitalen Daseins, was auch zu psychischen Krisen führen kann. Daher ist es so entscheidend, nicht nur die Defizite zu sehen, sondern vor allem das herauszustellen und zu genießen, was eben noch möglich ist“, erläutert der gelernte Berater aus Konstanz – und meint: „Erfahrungsgemäß kann man mit der Zeit Widerstandskraft, eine seelische Resilienz, entwickeln. Durch sie fällt es leichter, eine gewisse Gelassenheit zu erlangen und sich nicht durch die zahlreichen Prüfungen, die ein solcher Parkinson an Betroffene und Angehörige stellt, unterkriegen zu lassen“.

Riehle begleitet Erkrankte und ihre Nächsten durch überregional erreichbare und kostenlose Mailberatung – und sagt: „Der Gedanke der Selbsthilfe hat seinen Sinn bis heute nicht verloren. Denn es ist am Ende gerade doch etwas Anderes, mit jemandem kommunizieren und sich austauschen zu können, der sich in einer vergleichbaren Lebenslage befindet und die Krankheit nicht nur aus Büchern kennt. Niederschwellige und vertrauensvolle Kontakte zwischen Betroffenen zu pflegen und sich gegenseitig zu ermutigen, diesen Anspruch verfolgt unsere Initiative“, so der Journalist – und fügt an: „Insbesondere geht es mir um Psychologische und Sozialberatung. Denn es bedarf Feingefühl, Parkinson-Erkrankten in ihrer jeweiligen Alltagssituation zu unterstützen und sie dort abzuholen, wo sie feststecken. Das kann beispielsweise das Gefühl völliger Überforderung oder Deprimiertheit sein. Aber auch praktische Fragen tauchen auf: Welche Rechte habe ich im Fall einer Erwerbsminderung? Wo beantrage ich einen Schwerbehindertenausweis? Bestehen bereits Ansprüche auf Pflegeleistungen? Wer bezahlt Hilfs- und Heilmittel, damit ich im eigenen Zuhause besser klarkomme und nicht auch noch umziehen muss? Was kann ich selbst tun, um meine Wohnung barrierefreier zu gestalten? Wie lange erhalte ich im Zweifel Krankengeld und welche Möglichkeiten gibt es, medizinische und berufliche Rehabilitation für mich zu nutzen? Besteht Anrecht auf Grundsicherung? Wie kann ich mithilfe von Patientenverfügung und Vollmacht Vorsorge betreiben? Wohin kann ich mich wenden, wenn ich psychiatrische Hilfe benötige? Wie finde ich den passenden Arzt zur Diagnostik und Behandlung meiner Erkrankung? Gibt es Ratschläge zur Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln? Und kann ich die konservative Therapie durch alternative Ansätze erweitern? – All das sind Anliegen, die an mich herangetragen werden“.

Die Beratung der Selbsthilfeinitiative Parkinson in jedem Alter ist unter www.parkinson-in-jedem-alter.de bundesweit und kostenlos für Betroffene, Angehörige und interessierte Medienschaffende erreichbar. Datenschutz und Verschwiegenheit gelten.

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Keine Angst vor dem Frauenarzt: Auch Männer sollten regelmäßig ihre Brust abtasten!

Keine Angst vor dem Frauenarzt: Auch Männer sollten regelmäßig ihre Brust abtasten! „Ja, ich hatte auffallend ausgeprägte Brüste. Als Frau hätte ich damit vielleicht sogar punkten können. Allerdings war es mir als Mann stets unangenehm gewesen, meinen Oberkörper zu zeigen. Gleichwohl wusste ich, dass diese sogenannte Gynäkomastie als Folge meines diagnostizierten Hypogonadismus (Minderfunktion der inneren Keimdrüsen) nicht selten war – und auch bei Personen mit einem Klinefelter-Syndrom häufig auftraten. Deshalb versuchte ich auch über viele Jahre hinweg, mich mit diesem Umstand anzufreunden. Immerhin waren meine Proportionen ohnehin nicht dem heutigen Ideal entsprechend. Insofern hieß es, auch mit einer bestimmten Körbchengröße des Mannes zurecht zu kommen – schlussendlich ist das alles nur eine Frage des Selbstbewusstseins, sagte mir mein Psychotherapeut – und er lag damit keinesfalls falsch!“, beschreibt der heute 37-jährige Leiter der Selbsthilfeinitiative für Hormonelle und Stoffwechselerkrankungen, Dennis Riehle, seine Erfahrungen als Betroffener einer Brustbildung beim Mann – und möchte mit seinen persönlichen Worten für ein Thema sensibilisieren, welches ansonsten in der Öffentlichkeit kaum Aufmerksamkeit erfährt. „Doch als ich im Jahr 2015 erstmals bemerkte, dass meine Brustdrüse Sekret absonderte, wunderte ich mich doch nicht schlecht. Schwanger konnte ich nicht sein – und die Vergrößerung der beiden männlichen Mammae (Brüste) hatte mir bisher sonst auch keine größeren Beschwerden gemacht“, führt der Konstanzer weiter aus.

Er entschied sich, das Problem bei der jährlichen Untersuchung durch den Endokrinologen anzusprechen: „Merkwürdig war es schon, plötzlich abgetastet zu werden. Und dann seine Aussage: Ich will sie ja nicht beunruhigen, aber einen Knoten taste ich da schon. Zunächst musste ich da musste schon einmal schlucken und wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Sie kennen das ja bei Frauen, sagte er – und fuhr fort: Ich muss Sie jetzt zum Gynäkologen schicken. Und dann erwartet Sie vielleicht auch eine Mammographie“. Nein, das Wort „Brustkrebs“ sprach der erfahrene Mediziner nicht aus. Allerdings wusste Riehle, dass diese Erkrankung durchaus auch bei Männern auftreten kann – wobei das selten ist, bei Betroffenen eines Hypogonadismus allerdings doch vermehrt vorkommt. Und so zog er mit einer Überweisung zum Frauenarzt wieder ab – ohne zu wissen, welche Odyssee ihn daraufhin erwarten würde.

„Ich begann umgehend, bei örtlichen Gynäkologen anrufen. Peinlich war mir das schon. Und die Antworten sollten mir recht geben: Sie telefonieren hier mit einer Frauenarzt-Praxis!, schmetterte mir eine Sprechstundenhilfe entgegen. Gehen Sie zum Urologen!, fauchte mich eine andere an. Etwas weniger undiplomatisch die dritte: Es tut mir leid, aber wir können eine gynäkologische Untersuchung beim Mann nicht bei der Kasse abrechnen“. In diese Richtung ging es also offenbar: Männer sind beim Frauenarzt nicht vorgesehen, es gab keine passende Ziffer für sie, um die entsprechende Leistung bei der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen zu können – und damit für Riehle auch zunächst keine Chance, einen Termin zu erhalten. Doch das konnte es aus seiner Auffassung nicht sein: „Ich war doch sicherlich nicht der erste Mann, dem es so erging. In verschiedenen Foren las ich in Folge viele gleichlautende Erfahrungen. Mehrere Betroffene hatten es aufgegeben, sich weiter derart erniedrigen zu lassen – und nahmen damit auch in Kauf, möglicherweise an einem unentdeckten Mammakarzinom des Mannes zu erkranken. Mein Gerechtigkeitsempfinden sagte mir deshalb, dass ich mich an die Politik wenden sollte. Mit einer Petition an den baden-württembergischen Landtag brachte ich mein Anliegen vor – und offenbar war niemandem bekannt, dass es tatsächlich ein Problem in der bestehenden Gesetzeslage gab. Umso erstaunter war ich dann aber doch, dass man sich der Eingabe sehr schnell annahm – und sie zum Erfolg führte!“, so Riehle.

Das Parlament beschloss, die gynäkologischen Kassenärzte zukünftig zu ermächtigen, Untersuchungsleistungen beim Mann abrechnen zu können. Über die entsprechende Entscheidung wurde der Journalist rasch informiert, die Vertragsärzte umgehend über die Neuregelung in Kenntnis gesetzt. „Ich selbst wollte die Umsetzung aber nicht abwarten – und hatte über meine zuständige Endokrinologie postwendend einen Termin zur Diagnostik in der gynäkologischen Uniklinik erhalten. Neben einer Bildaufnahme der Brüste wurde ich von einem Frauenarzt sehr einfühlsam befundet und im Zusammenspiel mit meiner Anamnese über die Möglichkeiten für die Ursache der anhaltenden Absonderung aus der Brustdrüse und den Knoten unterrichtet. Letztendlich konnte ich aufatmen und erhielt das Ergebnis, dass es sich lediglich um einen Milchstau handelte, wenngleich man davon beim Mann wohl fachkundig nicht sprechen würde. Der Grund dafür lag in einem außer Kontrolle geratenen Prolaktin-Spiegel, der aufgrund meiner komplexen Hormonsituation und einer Veränderung in der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) zustande kam“, erklärt der Autor.

Wenngleich in seinem Fall also glücklicherweise das Thema „Brustkrebs“ nicht mehr im Raum war, empfiehlt er als Leiter einer entsprechenden Selbsthilfeinitiative allen Betroffenen mit Hypogonadismus unterschiedlicher Ursache, sich bei einer Gynäkomastie oder auffallendem Brustgewebe untersuchen zu lassen: „Ja, auch bei Männern sollte eigenes Abtasten zu einer Normalität werden. Es gibt keinen Grund zur Scham, stattdessen muss uns unsere Gesundheit so viel Wert sein, über den eigenen Schatten zu springen und uns nicht von oberflächlichem Macho-Gehabe in der Öffentlichkeit beeindrucken zu lassen. Brustkrebs ist keine Lappalie, sondern gerade beim männlichen Geschlecht oftmals mit sehr unguten Verläufen verbunden – die sich allemal verhindern lassen. Prävention sollten wir also alle betreiben – denn ohne Vorsorge könnten wir früher oder später einmal das Nachsehen haben“, formuliert Riehle abschließend – und teilt seine Erfahrungen gern mit anderen Betroffenen, die ihn jederzeit kontaktieren können: info@selbsthilfe-riehle.de.

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Post-Vac-Betroffene beklagen Chaos in der Betreuung Impfgeschädigter

Post-Vac-Betroffene beklagen Chaos in der Betreuung Impfgeschädigter Die Selbsthilfeinitiative zu Impfschäden und Post-Vac-Syndrom beklagt eine wachsende Zahl desorientierter Betroffener von Impfkomplikationen nach einer Corona-Immunisierung. Dennis Riehle, Leiter der bundesweit tätigen Anlaufstelle für Menschen mit fortdauernden Nebenwirkungen einer Impfung in Konstanz, sieht vor allem massive Defizite in der medizinischen Versorgung derjenigen, die nach dem Piks unter einer über das Normalmaß hinausgehenden Beeinträchtigung durch das Verabreichen des Vakzins leiden und dringend nach Hilfe suchen: „Die wenigen Spezialambulanzen, welche in Deutschland Betroffene untersuchen, diagnostizieren und behandeln, haben ihre Wartelisten wegen Überfüllung schon geschlossen. Und bei den Haus- und Fachärzten werden Menschen mit einem möglichen Impfschaden nicht selten schräg beäugt und in die Ecke eines psychosomatischen Hypochonders abgeschoben“.

Es brauche dringend sich ergänzende Strukturen, die Menschen mit einer Impfkomplikation Halt geben, denn es herrscht vielfach eine pure Enttäuschung über die Unzuständigkeit der verschiedenen Anlaufstellen: „Besonders Politik und Behörden wollen von etwaigen Impfschäden nicht wirklich etwas wissen. Dort fragt man vergeblich an. Und wer einen Antrag auf soziale Entschädigungsleistungen stellt, wird in weit über 90 Prozent mit einer Ablehnung zurückgelassen, weil angeblich ein kausaler Zusammenhang zwischen der Impfung und möglichen Beschwerden nicht belegt werden kann. Da verliert man nicht nur das Vertrauen in Institutionen, sondern auch ganz generell in die Immunisierung an sich. Und das ist keine gute Nachricht, wenn wir die Pandemie bekämpfen und gegen Verschwörungstheoretiker und Querdenker angehen wollen. Es bedarf Aufklärung, aus der ehrlich hervorgeht, dass Impfkomplikationen durchaus möglich sind“.

Riehle berichtet mittlerweile von knapp 3000 Anfragen, die ihn bundesweit von Ratsuchenden erreicht haben, bei denen von einem Moment auf den nächsten der Alltag komplett auf den Kopf gestellt wurde: „Schmerzzustände, Herzrhythmusstörungen, Erschöpfung, Sensibilitätsstörungen und Missempfindungen, Sehprobleme, Frieren und Zittern, Lähmungserscheinungen, Gelenksteifigkeit oder ein allgemeines Krankheitsgefühl über Monate: Die Nachwirkungen einer Impfung können langwierig sein und dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie sind ebenso dramatisch wie Long-Covid“, meint Riehle, der selbst seit seiner Impfung 2021 von einem bis heute andauerndem Post-Vac-Syndrom betroffen ist. „Besonders irritierend ist, dass die Gesellschaft das Thema überhaupt nicht auf dem Schirm hat und Komplikationen größtenteils verneint, obwohl doch erste Anerkennungen von Impfschäden stattfanden. Und gerade Personen wie der Bundesgesundheitsminister haben eine besondere Verantwortung in dieser Hinsicht, authentisch zu sein und das Problem nicht aus Eigeninteressen aus der öffentlichen Diskussion herauszuhalten. Durch manche politische und behördliche Naivität müssen Menschen unter vielfältigen Nebenwirkungen der Spritze leiden und erhalten wenig Zuspruch, Hilfe und Unterstützung“.

Es sei an der Zeit, mit offenen Karten zu spielen und die Betreuung von Post-Vac-Patienten neu zu regeln: „Es braucht mehr Sensibilität bei den niedergelassenen Ärzten, durch Fortbildung und Schulungen. Daneben müssen finanzielle Mittel freigegeben werden, um die Forschung zu Impfschäden auf eine breitere Basis stellen zu können. Wir benötigen an jedem größeren Krankenhaus eine Sprechstunde, an die sich Menschen mit einer Impfkomplikation zu Zwecken der Anamnese, Diagnose, Therapie und Behandlung wenden können. Wünschenswert wäre auch, wenn Professor Lauterbach das Gespräch mit Betroffenen sucht, um zu begreifen, dass es sich bei uns nicht um irgendwelche Gespenster handelt, die die Immunisierung schlechtreden wollen. Viel eher haben wir uns aus Überzeugung für den Piks entschieden, weil wir glauben, dass nur durch die Impfung die Pandemie beendet werden kann. Deshalb ist es umso fahrlässiger, wenn man uns nun alleine lässt. Das Entschädigungsrecht muss so gestaltet werden, dass ein Nachweis über den Zusammenhang von Immunisierung und Schädigungen auch praktisch erbracht und Anträge nicht durch fadenscheinige Argumente bereits im Vorhinein zurückgewiesen werden können. Und nicht zuletzt fordern wir, die psychosoziale Begleitung Betroffener zu stärken, auch durch eine bessere Ausstattung niederschwelliger Ansprechpartner wie der Selbsthilfe, die viel Versäumtes der Politik auffangen muss“, so Riehle.

Die Selbsthilfeinitiative berät bundesweit kostenlos unter: mail@selbsthilfe-post-vac-syndrom.de.

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