Der Streit um den Schwangerschaftsabbruch entzweit sich spätestens am Verständnis des Lebensbeginns

Der Streit um den Schwangerschaftsabbruch entzweit sich spätestens am Verständnis des Lebensbeginns Damit lassen sie aber nach Ansicht des Sozialberaters Dennis Riehle (Konstanz), der die Anlaufstelle „Beratung mit Handicap“ leitet und sich unter diesem Gesichtspunkt neuer Methoden zur vorgeburtlichen Diagnostik möglicher Behinderungen beim heranwachsenden Kind vehement für den Schutz aller Menschen einsetzt, das Recht des Ungeborenen völlig außer Acht. „Die Brisanz in der Thematik rührt ja nicht zuletzt aus dem Verständnis über den Beginn des Lebens, das bis heute diametral unterschiedlich ist. Wenngleich WHO, Gerichte und Gesetzgeber dazu eigene Meinungen haben, besteht die öffentliche Debatte darüber fort, wann die menschliche Existenz denn tatsächlich startet. Als Christ, Laienprediger und der Philosophie und Seelsorge zugewandter Berater ist meine Position diesbezüglich aber sehr eindeutig, was mir immer wieder Kritik, Anfeindung und Hetze einbringt. Denn es ist für mich ein gänzlich unerträglicher Zustand und ethisch zutiefst verwerflich, wenn im Rahmen der Abtreibung lapidar davon gesprochen wird, dass es lediglich um einen Zellklumpen gehe. Wer derart verroht mit einem werdenden Kind umgeht, bedient ideologisch und moralisch die unterste Schublade!“, bekräftigt Riehle.

„Ich mache der Frau, die in Not über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenkt, keinen Vorwurf bezüglich ihrer jetzigen Situation. Allerdings frage ich mich durchaus kritisch, wie leichtfertig man heute über eine angeblich ungewollte Empfängnis sprechen kann. Denn es gibt heute sämtliche Möglichkeiten der Verhütung, nur in den seltensten Fällen wird eine Frau gegen ihren Willen schwanger. Gerade bei Vergewaltigung muss eine Abtreibung für mich legitim bleiben, auch bei Gefahr für die Gesundheit von Kind und Mutter. Allerdings sollte der Abbruch dann so früh wie möglich geschehen. Eine prinzipielle Herausnahme des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetz sendet für mein Dafürhalten das völlig falsche Signal und befördert einen unüberdachten, gedankenlosen Umgang mit dem Geschlechtsverkehr. Dabei kann und muss man von Mann und Frau erwarten können, dass sie sich vor dem Sexualakt über die Frage im Klaren sind, ob Familie für sie denkbar ist. Der egoistische One-Night-Stand, der ohne jegliches Innehalten über seine Folgen praktiziert wird, spiegelt die Abstumpfung der gesellschaftlichen Sitten wider. Der weibliche Körper ist nicht dazu gedacht, beliebig oft schwanger zu werden und im Zweifel wieder abzutreiben. Auch Enthaltsamkeit und Umsichtigkeit könnten heutzutage durchaus wieder einmal sexy werden“, so Riehle, der abschließend sagt: „Für mich ist unbestritten, dass der Impuls für menschliches Leben mit dem einvernehmlichen Liebesakt gesetzt wird und es spätestens mit dem Einsetzen der Vitalfunktionen auch beginnt“.

Die Anlaufstelle „Beratung mit Handicap“ ist kostenlos und überregional unter www.beratung-riehle.de erreichbar.

Hinweis: Diese Pressemitteilung darf – auch auszugsweise – unter Wahrung des Sinngehalts und Erwähnung des Urhebers verwendet werden.

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Viele Schwangerschaftsabbrüche ließen sich durch sorgsame Familienplanung verhindern

Viele Schwangerschaftsabbrüche ließen sich durch sorgsame Familienplanung verhindern Doch während sich die Diskussion allein auf den Zeitpunkt konzentriert, zu dem die Entscheidung für einen Abort bereits festzustehen scheint, wird nach Auffassung des Leiters der Beratungsstelle „FamilienKnäuel“, Dennis Riehle (Konstanz), allzu wenig über die mögliche Verhinderung von Abtreibungen gesprochen: „Der Abbruch der Schwangerschaft sollte immer der letzte Ausweg sein und nur in begründeten Ausnahmefällen durchgeführt werden, beispielsweise nach Vergewaltigung oder nachgewiesenen Gesundheitsgefahren für Frau oder Kind, die nicht anderweitig behoben werden können. Denn wir thematisieren kaum die psychischen Folgen des Aborts, die auch nach Jahren noch offenbar werden und meist das gesamte Leben zumindest latent anhalten, denn es ist ein Verlust für jede Schwangere, wenn sie abtreibt – auch wenn das oftmals geleugnet wird. Und der Stachel des Vorwurfs bleibt stecken“. Der Coach vom Bodensee berichtet aus seiner Psychologischen Beratung: „Da sitzen mir Frauen gegenüber, die bereits drei oder vier Mal eine Schwangerschaft abgebrochen haben und nun über das fünfte Mal nachdenken. Wir heben stets das Selbstbestimmungsrecht der Frau hervor. Dann sollte auch klar sein, dass ein Körper eben gerade nicht zur beliebig häufigen Empfängnis missbraucht werden soll, allein aus dem Wissen, man könne es ja wieder rückgängig machen. Viele Vertreter der emanzipierten Frau verweisen auf die Tatsache, dass sie eben keine Gebärmaschinen seien. Das sehe ich genauso, deshalb ist es unverantwortlich, eine Abtreibung als einen Eingriff im Vorbeigehen und als Selbstverständlichkeit abzutun. Sie ist jedes Mal eine physische und seelische Tortur“, sagt Dennis Riehle eindeutig.

Der Berater verweist darauf, dass sich viele Abtreibungen verhindern ließen, würde bereits im Vorfeld des Geschlechtsverkehr eine bewusste und sorgsame Familienplanung betrieben: „Auch bei einer sogenannten Bettgeschichte kann man sich vorab zumindest kurz mit dem Gegenüber darüber abstimmen, ob man etwas Gemeinsames vorhat – oder ob es bei einem One Night Stand bleiben soll. Heute stehen Frauen und Männern bei uns sämtliche Verhütungsmethoden offen. Es ist daher nicht zu viel verlangt, sich im Zweifel entsprechend Zeit dafür zu nehmen, sich über die Konsequenzen des ungeschützten Aktes klar zu sein. So viel ethische und moralische Verpflichtung kann jedem von uns zugemutet werden, auch wenn mir scheint, dass der Sexualverkehr mittlerweile nicht selten zu einer reinen Spaßveranstaltung verkommen ist, bei der das Gehirn ausgeschaltet wird“, zeigt sich der Sozialberater Dennis Riehle entrüstet. „Würden wir ein anderes Verständnis vom Dasein haben, das nicht nur auf dem eigenen Ego aufgebaut ist und auch die Verantwortung jedes Einzelnen für einen achtsamen Umgang mit dem Leben unterstreicht, kämen wir auch zur Einsicht, dass es eben nicht nur um die Interessen der Frau geht, sondern das Existenzrecht eines heranwachsenden Kindes entgegensteht. Ohnehin scheint mir der Wert von Nachwuchs in unserem Miteinander des 21. Jahrhunderts nicht mehr allen präsent zu sein. Da wird er eher als Last und Hemmnis für die eigene Karriere gesehen und nicht selten findet eine Abtreibung ihren Antrieb auch in finanziellen Gründen. Dabei gibt es in Deutschland so viele Hilfen für Familien, die wir bekannter machen müssen und die es erlauben, wenigstens materiell bedenkenlos Eltern zu werden. Vielleicht wäre es ja sinnvoller, über mehr Unterstützung für Vater und Mutter, statt über Erleichterungen des Aborts zu debattieren!“.

Die Beratungsstelle „FamilienKnäuel“ ist bundesweit kostenlos unter www.beratung-riehle.de erreichbar.

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Abtreibungswilligen Frauen muss in jedem Stadium der Schwangerschaft Zuwendung zuteilwerden

Abtreibungswilligen Frauen muss in jedem Stadium der Schwangerschaft Zuwendung zuteilwerden Die „Ampel“-Koalition scheint offenbar an einer Neuordnung interessiert, in dem der bisherige § 218 StGB vollständig gestrichen wird. Grund für die Debatte ist insbesondere das von Frauen immer wieder vorgebrachte Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper, das nach Ansicht von feministischen Kreisen dazu berechtigt, zu jedem Zeitpunkt einer Schwangerschaft über einen Abort bestimmen zu dürfen und sich damit auch über den Kompromiss der Fristenregelung hinwegzusetzen. Damit dies auch rechtlich verankert wird, prüft das zuständige Ministerium offenbar gerade Möglichkeiten für eine vollständige Straffreiheit der Abtreibung. Gänzlich unberücksichtigt bleibt dabei nach Ansicht des Leiters der Beratungsstelle „FamilienKnäuel“, Dennis Riehle (Konstanz), dass mit dem Schwangerschaftsabbruch die Geburt eines heranwachsenden Babys verunmöglicht und damit dessen Lebensrecht vollends unbedacht scheint: „Dabei wissen wir aus all den Gesprächen, die wir mit Frauen nach dem Abort geführt haben, dass gerade dieser Umstand auch nach Jahrzehnten noch immer zu Schuldgefühlen führt und ein ständiger Vorwurf in der Seele zurückbleibt. Im Moment des Schwangerschaftsabbruchs denkt die werdende Mutter nur an sich. Aber lange nach der Abtreibung drückt der Stachel des Verlust im Herzen und kaum eine Frau kann solch ein Ereignis ohne traumatische Überreste verwinden“, so der 37-jährige Psychologische Berater. „Zweifelsohne obliegt es nicht der Gesellschaft, sich ethisch und moralisch zu erheben und den Betroffenen Scham einzureden. Viel eher brauchen Frauen und auch Männer im Zuge einer bevorstehenden Elternschaft Zuwendung und Hilfe. Denn gerade bei dem ersten Kind ist die Aussicht auf eine vollständige Veränderung des eigenen Lebensalltages eine Überforderung, für die wir Verständnis aufbringen müssen“, meint Riehle.

Natürlich sei es aber auch Aufgabe von Beratungsstellen, alle Perspektiven aufzuzeigen – und dazu gehört auch, die psychischen und emotionalen Konsequenzen eines Schwangerschaftsabbruchs zu benennen: „Da geht es nicht um Angstmachen, sondern viel eher um die Verantwortung des Außenstehenden, Angebote der Unterstützung deutlich zu machen, um die scheinbare Ausweglosigkeit einer Frau zu relativieren und festzuhalten, dass Familien nicht allein gelassen werden. Es gibt so viele Optionen an finanziellen, personellen und fachkundigen Beistands, sie müssen wir aufzeigen. So kann ein Entscheidungsprozess einerseits ergebnisoffen geführt werden, welcher aber schlussendlich mit Fakten untermauert den Entschluss zur Geburt eines Kindes befördert. Wesentlich bleibt zu allen Momenten der Schwangerschaft die bedingungslose Annahme der Frau mit Nachsicht für ihre Nöte in durchtragender Behutsamkeit“. Dennis Riehle, der auch in Seelsorge ausgebildet ist, unterstreicht gleichzeitig aber auch: „Statt an § 218 StGB zu rütteln, wäre es sehr viel vernünftiger und auch weitsichtiger, an das Pflichtgefühl der Menschen zu einem verantwortungsvolleren und vorausschauenden Geschlechtsverkehr zu appellieren, damit Frauen gar nicht in diese Situation kommen, eine Abtreibung vornehmen lassen zu müssen. Denn ungewollt schwanger wird heute kaum mehr jemand, wenn die vielfältigen Möglichkeiten der Verhütung angewendet würden. Anscheinend muss hier auch in der schulischen Bildung nochmals nachgeholt werden, denn eigentlich hatten wir ja durchaus gedacht, dass wir mittlerweile ausreichend aufgeklärt sind. Aber viel zu oft steht das Ego im Vordergrund, eine gesellschaftliche Entwicklung, die uns Sorgen machen muss, denn sie führt zu ethischen Dammbrüchen. Wenn wir nur noch auf das eigene Wohl blicken und den ungeschützten One-Night-Stand gedankenlos praktizieren, in der Gewissheit, im Zweifel das Ergebnis rückgängig machen zu können, dann wird der eigene Körper zum Spielball von Beliebigkeit und zum reinen Lustobjekt degradiert. Diese Verrohung ist anzusprechen und nicht unter dem Deckmantel von Eigenverantwortlichkeit und Emanzipation totzuschweigen“, sagt Dennis Riehle abschließend.

Die Beratungsstelle „FamilienKnäuel“ ist bundesweit kostenlos unter www.beratung-riehle.de erreichbar.

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Philosophischer Laienarbeitskreis: Ethische Dammbrüche in Gesellschaftsfragen nehmen zu

Ob es nun die Abschaffung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche und die Diskussion um die Strafbarkeit der Abtreibung an sich, die vorgesehene Freigabe von Cannabis oder auch das neue Verständnis von Familie und Identität ist, all diese Entwicklungen werden dazu beitragen, dass wir die bewährten Konventionen über ein von Werten und Grundsätzen getragenes Miteinander aufgeben und zu einer zunehmenden Individualisierung des Menschen beitragen, der am Ende gottgleich wird und vor lauter Überheblichkeit und Selbstüberzeugung kaum noch gehen kann. Eine Anmaßung sondergleichen, wenn wir den Boden von ethischen Kompromissen hinter uns lassen und uns in einem unerträglichen Maße erhöhen. Demut vor Schöpfung, Leben und Unversehrtheit hat keinen Platz mehr, stattdessen dreht sich alles nur noch darum, dass sich jeder nach seiner Manier verwirklichen kann, ohne nach rechts oder links zu blicken und in völliger Ignoranz des Nächsten.

Auch beim Thema Sterbehilfe erkennt der Philosophische Laienarbeitskreis eine ungute Tendenz: Wenngleich sich die Politik bei diesem Aspekt deutlich schwerer tut, sehen wir ein Wandel des Begreifens darüber, wie Eigenbestimmtheit über den Schutz vor dem (Ab-)Leben gestellt wird. Nicht zuletzt hat dies auch mit einem Verlust an Leidensfähigkeit zu tun, die frühere Generationen noch zweifelsohne beherrschten und bewältigen konnten. Immerhin war es damals Konsens, dass nicht wir über unser Ende zu bestimmen haben oder den Anspruch erheben wollen, uns über die göttliche Bestimmung hinwegzusetzen. Aber mit einem Rückzug von Religion und Glaube aus unserem Alltag hat sich auch die Ehrfurcht vor dem Diesseitigen verflüchtigt. Das erklärt dann auch so manch einen ideologischen Geisterfahrer, der sich einem Weltbild des Transhumanistischen unterwirft und somit sämtliche Bodenhaftung verliert. Dass wir als Menschen nicht nur das Recht auf die persönliche Integrität haben, sondern als soziale Wesen stets auch Verantwortung gegenüber Anderen tragen, kommt in den sich entsolidarisierenden Breiten für Anhänger des libertären Absolutismus überraschend. Gerade deshalb braucht es eine Gegenbewegung, die das Bewahrende als einen Schatz jahrhundertelanger Erfahrungen hochhält. Niemandem ist geholfen, wenn wir zu empathielosen Individuen werden, denen die Vergänglichkeit egal ist, so Riehle abschließend.

Der Philosophische Laienarbeitskreis ist über www.dennis-riehle.de erreichbar.

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Abschaffung von Abtreibungsparagraf 218 StGB wäre ein ethisch-moralischer Super-GAU!

Abschaffung von Abtreibungsparagraf 218 StGB wäre ein ethisch-moralischer Super-GAU! „Wenn wir die Abtreibung aus dem Strafgesetzbuch hinausnehmen würden und sie nur noch ordnungsrechtlich sanktionieren würden, wäre auch die Fristenregelung in Gefahr und die Möglichkeit wäre eröffnet, theoretisch bis zum Tag der Geburt einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen“, formuliert der Sozialberater, der schon viele Frauen nach einem Abort begleitet hat. „Tatsächlich würde solch eine Regelung nicht nur einen Tabubruch darstellen und einen sinnvollen Kompromiss zunichtemachen, der garantiert hat, dass Abtreibungen nach dem dritten Monat in aller Regel nicht mehr straffrei bleiben. Die Streichung des Paragrafen eröffnet der Beliebigkeit Tor und Tür – und er wäre auch für die Frauen kein Fortschritt“, meint der Journalist vom Bodensee. „In meiner bislang 17-jährigen Tätigkeit als Psychologischer Berater habe ich viele Beispiele erlebt, in denen nach Abtreibung schwere Depressionen, Selbstzweifel und Panikattacken eintraten. Letztlich ist es naiv zu glauben, dass ein Schwangerschaftsabbruch folgenlos sei. Zumindest für die Seele der Frau stimmt das nicht“.

Riehle erinnert sich an ein Beispiel: „Da saß eine 23-Jährige in meiner Beratung, die völlig unberührt erzählte, dass sie bisher vier Mal abgetrieben habe und auch kein Problem damit habe, das ein fünftes, sechstes oder siebtes Mal zu tun. Ihr war überhaupt nicht klar, was diese Haltung mit ihrem Körper und der Psyche macht. Sie verwies stets auf das Selbstbestimmungsrecht der Frau und unterstrich, dass sie das Recht habe, nach Belieben abzutreiben. Das sei allein ihre Sache. Doch diese Auffassung ist schlussendlich fatal und falsch“. Denn der Berater verweist darauf, dass Frauen nicht nur Anspruch darauf haben, über sich selbst zu entscheiden. Viel eher bestehe für sie eine ethisch-moralische Verantwortung. Denn die Frau verfüge nicht nur über ihr eigenes Wohlergehen, sondern auch über jenes des ungeborenen Kindes, sagt Riehle – und ergänzt, dass man durchaus darüber streiten könne, wann das menschliche Leben beginnt. „Für mich startet es physisch mit der Ausprägung der Vitalfunktionen, ideell aber bereits mit dem Geschlechtsakt. Am Ende ist allerdings nur entscheidend, welche Verpflichtung aus einer Schwangerschaft hervorgeht. Und diese zu leugnen, bedeutet eben auch, sich als Frau nur die scheinbaren Sonnenseiten des Daseins herausnehmen zu wollen“, befindet Dennis Riehle entsprechend hierzu.

„Unverständlich bleibt für mich dabei die Einstellung vieler werdender Mütter, wonach Kinder doch eher Last statt ein Geschenk seien. Sie sind unsere Zukunft, deshalb obliegt Eltern auch der zumutbare Anspruch, sich über diesen Umstand frühzeitig Gedanken zu machen. Das eigentliche Problem liegt nämlich in einer hemmungslosen Sexualität, die ohne jegliches Gewissen und Bewusstsein dafür praktiziert wird, was aus einer Zweisamkeit entstehen kann: Werdendes Leben ist das Ergebnis des Beischlafs, der in diesen Zeiten kontrolliert vollführt werden kann. Wer keine Kinder möchte, kann dies ja rechtzeitig steuern und muss sich nicht erst wundern, wenn es passiert ist. In den allerseltensten Fällen sind Schwangerschaften das Resultat von ungewolltem Geschlechtsverkehr. Und man kann erwarten, dass beide Partner sich zuvor im Klaren sind, was sie tun. Die Tendenz im 21. Jahrhundert, Sex nur noch als Spaß und oft als One-Night-Stand zu verstehen, ohne sich der Folgen zu vergegenwärtigen, ist Ausdruck einer gesellschaftlichen Verrohung. Ihr dürfen aber gerade nicht die heranwachsenden Babys zum Opfer fallen. Ich befürchte, dass bei einer Abschaffung von § 218 StGB vor allem Kinder mit Behinderung kaum noch Chancen auf ein Lebensrecht hätten“, schätzt Dennis Riehle in seiner aktuellen Stellungnahme ein. Der Berater mit einem Handicap begleitet selbst Menschen mit einer Beeinträchtigung und weiß um deren große Freude am Hiersein.

„Durch Präimplantationsdiagnostik und andere Dammbrüche besteht heute die Option für Frauen, etwaige Behinderungen beim sich entwickelnden Kind alsbald zu erkennen. Und die noch immer so abstruse wie bevormundende Haltung, dass Menschen mit Handicap ein schweres Leben und große Herausforderungen vor sich hätten, die man ihnen durch eine Abtreibung ersparen will, ist in den allermeisten Fällen ein Vorwand. Denn es geht nicht darum, dass Kinder mit einer Beeinträchtigung nicht umgehen könnten. Stattdessen sind es die Eltern, die sich vor einem Kind mit Behinderung fürchten, weil wir nicht mehr allzu weit vom „Designer“-Baby ohne Ecken und Kanten entfernt sind. Leistung, Erfolg und möglichst wenig Widerstand – das erhoffen sich Väter und Mütter von ihren Kindern und harren unter dem Deckmantel aus, dass man das Beste für die Kleinen möchte, bis das Baby den eigenen Erwartungen und Vorstellungen entspricht. Es geht also um das Ich der Eltern, nicht um das Wohl des Kindes. Ohnehin bleibt es für mich befremdlich, dass gesunde Menschen den Anschein erwecken, als wüssten sie, was ein Leben mit Behinderung bedeutet. Es ist schlichtweg Irrsinn, zu glauben, dass ein Handicap die Qualität der Existenz, die Freude am Dasein oder die Chancen auf ein zufriedenes Leben schmälert“, meint Dennis Riehle abschließend und fordert von der Bundesregierung unmissverständlich, die Finger von § 218 StGB wegzulassen.

Die Beratung mit Handicap ist bundesweit kostenlos für jeden unter www.beratung-mit-handicap.de erreichbar.

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Rezension von Dr. Klaus Miehling – Elisabeth Wehling: Politisches Framing

Rezension von Dr. Klaus Miehling  - Elisabeth Wehling: Politisches Framing https://www.dz-g.ru/Elisabeth-Wehling_Politisches-Framing_Rezension

Elisabeth Wehling: Politisches Framing: Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht

Der Begriff „Framing“ wurde populär, als im Jahr 2019 ein bereits 2017 verfasstes „Framing Manual“ der ARD an die Öffentlichkeit gelangte. Darin wurden den Mitarbeitern Hinweise gegeben, wie sie die Fernsehzuschauer durch suggestive Darstellung der Inhalte und geschickte Wortwahl im Sinne des eigenen Selbstverständnisses manipulieren können und sollen. Als Autorin wird bei Wikipedia eben jene Elisabeth Wehling genannt, die kurz zuvor das hier zu rezensierende Buch vorgelegt hatte.

Als ich es las, wusste ich davon nichts und war angesichts der normalerweise von konservativen und libertären Kreisen geübten Kritik am „Framing“ überrascht, dass die Bundeszentrale für politische Bildung ein solches Buch herausgibt. Doch mit Wehling hat sie eine Autorin gefunden, die es ganz im Sinne der öko- und globalsozialistischen Regierungsline verfasst hat. Im Wikipedia-Artikel über sie findet sich auch ein Zitat, in dem sie ihre eigene politische Agenda offenbart: „Wir arbeiten der progressiven Politikszene und den Demokraten zu.“ In einem anderen diffamiert sie AfD-Mitglieder als „Neo-Faschisten“. Wie „demokratisch“ Wehlings eigener Standpunkt ist, wird in dieser Rezension deutlich werden.

So gilt eine ihrer Sorgen der medialen und politischen Darstellung von Steuern und derjenigen, die sie zu entrichten haben. Von „Steuerlast“ sei die Rede, von „Steuerflucht“ und „Steueroasen“, wodurch Steuern in einen negativen Kontext gestellt werden. Doch „nicht zuletzt beschließen wir die Steuergesetze ja demokratisch – wir entrichten unseren Steuerbeitrag, weil wir so entschieden haben!“ (S. 100). Dieser Satz ist selbst ein Beispiel für Framing, denn nicht „wir“ haben so entschieden, sondern eine Regierung, die von einer Minderheit der Wahlberechtigten (Nichtwähler und Stimmen für an der 5-Prozent-Hürde gescheiterten Parteien fallen heraus) gewählt worden ist. Insofern ist es auch grotesk, vom „eigentlich doch freiwillig Steuern zum eigenen und allgemeinen Wohlergehen betragende[n]“ (S. 102) Bürger zu sprechen. Wäre es freiwillig, bräuchte man keine Steuergesetze, und Steuerverweigerer (auch ein „geframtes“ Wort, da „verweigern“ normalerweise eine negative Konnotation besitzt) würden nicht bestraft. Auch dürfte kaum ein Steuerzahler – oder „Steuerbeitragender“ wie es Wehling lieber „geframt“ hätte – der Ansicht sein, alle Steuerausgaben dienten „zum eigenen und allgemeinen Wohlergehen“. Aber, meint die Autorin, der Staat verwende die Steuern „aufgrund demokratisch beschlossener Gesetze mit den Bürgern und im Auftrag der Bürger“ (S. 108). Haben Sie den Eindruck, werter Leser, dass jemand die Steuergesetze „mit“ Ihnen und in Ihrem „Auftrag“ beschlossen hat?

Dass Steuern tatsächlich medial negativ „geframt“ sind, dürfte historische Gründe haben: Die Begriffe haben sich zu einer Zeit etabliert, als der Wohlfahrtsstaat mit hohen Schulden, hohen Sozialleistungen und hohen Steuern noch nicht als Ideal galt – und nicht zuletzt dürfte auch der heutige Steuerzahler Steuern als Last empfinden, mit Ausnahme von Frau Wehling vermutlich.

Sie nimmt auch am Begriff „Umverteilung“ Anstoß. „Er blendet aus, dass niemandem etwas weggenommen wird, was ihm eigentlich zustünde, dass einmal erworbene Rechte nicht unantastbar sind“ (S. 109). Das geht über bloßes Framing schon hinaus. Logisch zu Ende gedacht bedeutet es: Wenn dir der Staat alles wegnehmen sollte, macht er es nur, weil dir nichts zusteht. Dir steht nur zu, was der Staat dir lässt.

So oft die Autorin auch von Demokratie spricht, scheint sie doch Schwierigkeiten damit zu haben; zumindest mit der eigentlichen, der direkten Demokratie. So begeht sie ein Framing durch Weglassen, indem sie GG Art. 20, 2 wie folgt zitiert (S. 109): „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke […] durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“ Gewiss, sie macht die Auslassung kenntlich, erweckt jedoch dadurch den falschen Eindruck, dass das GG nur eine indirekte Beteiligung des Volkes, eben durch die Staatsorgane, vorsehe. Die zensierte Stelle lautet jedoch: „in Wahlen und Abstimmungen und“. Also: Abstimmungen direkt durch das Volk – Volksabstimmungen! Das ist schon ein dreistes Vorgehen, und es scheint Wehling nichts auszumachen, dass es leicht zu entlarven ist.

In Begriffen wie „Abgehängte“ und „Verlierer“ für „sozial Schwache“ erkennt die Autorin das Framing des „sozialen Miteinander als Wettlauf“ (S. 113) und entgegnet: „Das stimmt so natürlich nicht, denn Erfolg und Misserfolg sind immer zu großen Teilen systemisch bedingt“ (ebd.). Das ist offensichtlich absurd – sogar Schulverweigerer, Straftäter und Drogensüchtige sollen „immer zu großen Teilen“ Opfer des Systems sein? Das ist linksradikale Denkungsart, wie man sie bei der umbenannten SED oder der Antifa findet.

Ein weiteres Thema, das Wehling am Herzen liegt, ist der Schwangerschaftsabbruch. Hier stört sie sich schon am Begriff „Schwangerschaft“: „Es würde […] damit der Frame aktiviert und propagiert werden, dass von der Konzeption an ein Kind existiert“ (S. 144f). Nun, das ist allerdings der übliche Sprachgebrauch. Man spricht beispielsweise von einem „Schwangerschaftstest“, der bereits wenige Tage nach der Empfängnis eine solche diagnostizieren kann. Die Autorin spricht lieber von „Zellentwicklung“ (S. 145). Auch sollte man ihrer Ansicht nach nicht von einer „unerwünschten“ Schwangerschaft sprechen, weil dies einen „Ungerechtigkeits-Frame“ erwecke (S. 147).

Wenn also Linke und Grüne demnächst vom „Beenden einer Zellentwicklung“ sprechen, wissen wir, woher sie das haben.

Natürlich gehört auch Migration zu den behandelten Themen. Hier kritisiert Wehling nicht etwa das Framing in Begriffen wie „Bereicherung“, „Vielfalt“ oder „Schutzsuchende“, sondern dasjenige in Begriffen wie „Welle“ oder „Flut“. In der Grauzone zur Lüge befindet sie sich mit der Behauptung, dass „Zugewanderte unsere materiellen und sozialen Infrastrukturen nicht nur […] in Anspruch nehmen, sondern auch erheblich zu ihnen beitragen“ (S. 173), denn „erheblich“ erweckt den Eindruck, der Beitrag sei (gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil natürlich) mindestens so groß wie derjenige der Deutschen. Die Statistiken belegen das Gegenteil.

In ganz normalen Redeweisen wie „in ein(em) Land“, „aus einem Land“ sieht sie eine „Metapher von der Nation als geschlossenes Gefäß“ (S. 172). Das ist weit hergeholt, denn wie soll man es sonst ausdrücken? Es ist unschwer zu erraten, dass Wehling wohl eine Abschaffung der Nationen und Grenzen vorschwebt.

Auch im Zusammenhang mit der Energiewende haben sich Begriffe etabliert, die der Autorin nicht gefallen. „Erneuerbare“ Energien? Schlecht, denn das lässt daran denken, dass sich die Energien abnutzen, was sie ja nicht tun. „Regenerative“ Energien? Hier denkt man an etwas Krankes. „Alternative“ Energien? Auch schlecht, denn das klingt gleichwertig, wo doch Windkraft und Solarenegie viel besser sind als Kernkraft und Kohle! Und das führt uns direkt zum Klimawandel. Auch das ist der Autorin ein zu neutraler Begriff. „Erwärmung“ sei noch schlechter, weil das zu positiv klingt. Also besser „Erhitzung“, so absurd das auch ist, angesichts einer Durchschnittstemperatur von etwa 15 °C auf der Erde, die sich auf 17 oder 18 erhöhen könnte. Recht hat Wehling natürlich mit dem Hinweis, dass der Begriff „Klimaschutz“ unsinnig ist, da das Klima nicht geschützt werden muss. Das Wort missfällt ihr aber auch deshalb, weil „der Mensch als eigentlicher Schadensverursacher ausgeblendet wird. Er tritt, wenn überhaupt, als Retter auf!“ (S. 184)

Unpassend erscheinen ihr sogar die Wörter „Umweltverschmutzung“ und „Umweltverseuchung“. Das eine, weil es angeblich zu harmlos klingt, das andere, weil es an Krankheit erinnert und ausblende, „dass wir uns durch die Zerstörung großer Teile der Umwelt selbst unsere eigene Lebensgrundlage entziehen“ (S. 187). Wenn wir es ähnlich genau nehmen wollen, müssen wir freilich feststellen, dass das Framing der „Zerstörung“ und der „großen Teile“ mindestens so sehr dramatisiert wie das andere verharmlost. Eine Seite zuvor schreibt Wehling gar von einer „zügig voranschreitende[n] Eliminierung unserer eigenen natürlichen Lebensgrundlagen.“ Bedauerlich, dass die 1981 geborene Autorin keine Zeitreise in die 1960er und 70er Jahre mit ihren braunen und stinkenden Flüssen und den atemraubenden Abgasen machen kann!

Trotz aller Einseitigkeit ist das Buch lehrreich und sensibilisiert für das, was Politiker sagen und Medien schreiben. Wehling plädiert auch keineswegs für eine neutrale Sprache. Das zeigen ihre eigenen Beispiele, und das ist letztlich auch nicht möglich. Vielmehr ruft sie dazu auf, Frames bewusst im Sinne der eigenen Ideologie anzuwenden, um richtig verstanden zu werden. Insofern müssen wir uns in Zukunft eher auf mehr als auf weniger Framing gefasst machen. Dazu gehört bereits jetzt, dass die Verwendung bestimmter Begriffe geächtet wird, weil die „Frames“, die sie (angeblich) erwecken, von den Mächtigen nicht gewünscht sind. Man könnte Wehling indes wohlwollend so interpretieren, dass die daraus resultierende (Selbst-)Zensur zu verurteilen ist, da sie verhindert, den eigenen Standpunkt richtig zu kommunizieren.

Elisabeth Wehling: Politisches Framing – Wie Deutschland sich politische Wahrheiten einredet
2017 | Heinrich-Böll-Stiftung

Mit:
– Dr. Elisabeth Wehling, University of California, Berkeley
– Christiane Hoffmann, stellv. Leiterin des Hauptstadtbüros, Der SPIEGEL
– Michael Kellner, Politischer Geschäftsführer, Bündnis90/Die Grünen
– Matthias Machnig, Staatssekretär, Bundeswirtschaftsministerium
– Dr. Leonard Novy, Institut für Medien- und Kommunikationspolitik gGmbH (Moderation)

Politische Entscheidungen, auch die vermeintlich alternativlosen, sind selten wertfrei, und politische Sprache nie neutral. Flüchtlingsstrom, Mindestlohn, Klimawandel, Steueroase, Islamophobie – Sprachbilder wie diese entlarvt die moderne Neuro- und Kognitionsforschung Tag für Tag als heimliche Herrscher über unser politisches Denken und Handeln. Worte aktivieren sogenannte Frames (Deutungsrahmen) im Gehirn, die Informationen ideologisch einordnen und bestimmen, welche Fakten wir als wichtig begreifen, welche sich uns besonders gut einprägen und welche wir gar nicht erst wahrnehmen.

Doch wirklich demokratische Diskurse und politische Wahlfreiheit gibt es nur dort, wo sich ideologische Vielfalt auch sprachlich niederschlägt. In ihrem neuem Buch „Politisches Framing: Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht“ beschreibt die Linguistin und Politikberaterin Elisabeth Wehling, wie sich Sprache auf unser Denken und Handeln auswirkt. Und sie zeigt Perspektiven auf – für eine bewusstere Sprache und eine revitalisierte Demokratie.

Aus Anlass der Buchveröffentlichung diskutiert die Autorin mit Politiker/innen und Experten über unser kollektives politisches Sprechen und Denken, den Framing-Ansatz und seine Implikationen für politische Kommunikation und Demokratie.

In Kooperation mit dem Institut für Medien- und Kommunikationspolitik gGmbH (IfM).
Medienpartner: Carta. Der Autorenblog für die digitale Öffentlichkeit, Politik und Ökonomie

Informationen zum Buch:
Politisches Framing
Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht
226 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt., 21,00 EUR
ISBN 978-3-86962-208-8

Elisabeth Wehling im Interview mit der Heinrich-Böll-Stiftung (2014): „Die Politik muss sich ihre Werte bewusst machen.“

https://www.dz-g.ru/Elisabeth-Wehling_Politisches-Framing_Rezension

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