Der mehrdimensionale Begriff Gott aus der Sicht der Quantenphysik.

Die semantische Bedeutung des Begriffes „Gott“ kommt in allen bekannten menschlichen Zivilisationen vor. Dieses Synonym beinhaltet ein oder mehrere allmächtige und wissende Wesen, die Menschen in der Form eines Glaubens, Religion, an sich binden und Menschen bei der Überwindung des Todes behilflich sein sollen. Angesichts der Kenntnisse in den Naturwissenschaften wurde diese Möglichkeit für diesen Text verworfen. Im abendländischen, soziokulturellen Kreis kommt noch der Umstand hinzu, den meines Erachtens Camus gut darstellte, dass sich die Menschen spätestens nach der Französischen Revolution vom Prinzip Gott entfernt haben. Nach der Enthauptung von Ludwig dem XVI. wurde der Macht, die ihre Legitimation auch im Göttlichen suchte, entsagt und Menschen haben sich vom blinden Glauben zu aufgeklärten Wesen entwickelt. Dadurch haben sie allerdings eine tragende Idee der Gesellschaft verloren. Stattdessen versuchen sie durch die Vernunft viele neue Ideen zu entwickeln („Ismen“), die jedoch nicht geschafft haben, eine wirklich universelle Idee, die alle Menschen umfassen würde, zu entwickeln. Erst als der Autor die Meldung und die Idee der Quantenphysik eines über die bekannten vier Dimensionen reichenden Raumes las, fing er an, die Idee des Göttlichen neu zu überdenken.

Also: Wie viele Dimensionen hat die Welt?

Zusammenfassung

Die Stringtheorie spielt eine zentrale Rolle bei der Suche nach einer konsistenten Quantentheorie der Gravitation. Die Theorie zwingt uns, vertraute Vorstellungen von Raum und Zeit zu überdenken. Dies wird im folgenden Artikel anhand von Beispielen erläutert.

In ihrer inzwischen mehr als 30-jährigen Geschichte hat sich aus der Stringtheorie eine Vielzahl hochinteressante Querverbindungen zu anderen Gebieten der theoretischen Physik und auch zu Unterdisziplinen der reinen Mathematik ergeben. In einer Reihe von Fällen – die Beispiele reichen von der Knotentheorie bis zur theoretischen Festkörperphysik – hat sie dabei wertvolle Anregungen für andere Forschungszweige geliefert. Die Kernfrage, ob mit der Stringtheorie denn nun die schon seit langem gesuchte große vereinheitlichte Theorie aller Elementarteilchen und ihrer Wechselwirkungen gefunden wurde, ist allerdings noch offen. Letztgültig lässt sich diese Frage nur experimentell beantworten, und das hat sich als äußerst schwierig herausgestellt.

Das Problem

Eine zentrale Erkenntnis der modernen Physik besteht darin, dass sich die Materievielfalt, die wir im Alltag wahrnehmen, aus einer vergleichsweise kleinen Anzahl von Grundbausteinen zusammensetzt, den Elementarteilchen. Zwischen ihnen wirken vier Grundkräfte: der Elektromagnetismus, der beispielsweise Elektronen an den Atomkern bindet, die starke Kernkraft, welche Quarks zu Protonen und Neutronen und diese zu Atomkernen zusammenbindet, die schwache Kernkraft, die für
bestimmte radioaktive Zerfälle verantwortlich ist, und die universell wirkende Gravitation. Dabei kommt jede Wechselwirkung ihrerseits durch den Austausch von Elementarteilchen, so genannten Eichbosonen, zustande: von Photonen, Gluonen, W- und Z-Bosonen und Gravitonen. Die Kräfte werden so auf fundamentale Teilchen zurückgeführt.

Mit Ausnahme der Gravitation lassen sich die Materieteilchen und die zwischen ihnen wirkenden Kräfte im Einklang mit den Gesetzen der Quantentheorie und der speziellen Relativitätstheorie beschreiben. Das Ergebnis ist das so genannte Standardmodell der Elementarteilchenphysik, das Paradebeispiel einer Quantenfeldtheorie.

Obwohl durch viele Experimente beeindruckend bestätigt, ist das Standardmodell keine vollends befriedigende Beschreibung der Grundlagen unserer Welt. Zum einen enthält es rund zwei Dutzend freier Parameter, deren Werte nicht aus der Theorie selbst folgen, sondern experimentell bestimmt werden müssen. Dazu zählen beispielsweise die Massenverhältnisse der Teilchen und die Stärke ihrer Wechselwirkungen. Von einer vollständigen Theorie kann man sich andererseits erhoffen, dass sie keine freien Parameter aufweist. Zweiter Mangel ist, dass es in der Welt des Standardmodells keinerlei Gravitation gibt. Zugegeben: Für alle irdischen Experimente, etwa an Teilchenbeschleunigern, ist diese Kraft im Vergleich zu den anderen drei Kräften vernachlässigbar schwach, sodass dieses Manko in der experimentellen Teilchenphysik nur von sehr geringer Bedeutung ist. Im ganz frühen Universum sollte es dagegen, den herkömmlichen kosmologischen Modellen zufolge, durchaus Phasen gegeben haben, in denen alle vier Kräfte von vergleichbarer Stärke waren. Obwohl diese Verhältnisse im Labor niemals werden erreicht werden können, benötigen wir zum besseren Verständnis des Ursprungs unseres Universums eine Erweiterung des Standardmodells, die im Einklang mit den Gesetzen der Quantentheorie und der allgemeinen Relativitätstheorie stehen muss. Weil die für eine solche Quantengravitationstheorie typischen Energien äußerst hoch sind, wird eine experimentelle Verifikation sehr schwierig sein. Doch bereits die theoretische Beschreibung bringt Probleme mit sich: Versuche, für die Formulierung der Quantengravitation auf das im Standardmodell der Elementarteilchenphysik so außerordentlich gut bewährte theoretische Konzept der Quantenfeldtheorie zurückzugreifen, erleiden Schiffbruch. Das Ergebnis einer solchen Übung ist eine Theorie ohne jede Vorhersagekraft.

Die Lösung

Ein Ausgangspunkt des Standardmodells ist die Vorstellung idealisierter Punktteilchen, wie sie aus der klassischen Physik bekannt sind. Einiges deutet darauf hin, dass dieser Umstand für das Scheitern der direkten Verallgemeinerung des Standardmodells auf die Gravitation verantwortlich sein könnte. Dies führt zur Kernidee der Stringtheorie, die eben nicht von punktförmigen Teilchen ausgeht, sondern deren Grundbausteine eindimensionale, winzig kleine schwingende Saiten sind. Ein und dieselbe Saite kann auf unterschiedliche Arten schwingen; vereinfacht gesagt entspricht die Vielfalt der Obertöne der Vielfalt der Elementarteilchen. Die Strings sind so extrem kurz, dass sie in den Experimenten punktförmig scheinen, aber eben je nach Schwingungszustand als punktförmige Teilchen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Es gibt offene und geschlossene Strings, die sich ineinander umwandeln können. Unter den Schwingungszuständen des geschlossenen Strings ist immer einer, der die richtigen Eigenschaften aufweist, um die Rolle des Austauschteilchens der Gravitation zu spielen, des Gravitons. Wie auch immer man eine konsistente Stringtheorie formuliert, dieser besondere Schwingungszustand wird immer enthalten sein. Gravitation ist demnach eine zwangsläufige Konsequenz einer stringtheoretischen Beschreibung der Welt. In der Stringtheorie ist die Idee der Vereinheitlichung aller Elementarteilchen und ihrer Wechselwirkungen auf sehr ökonomische Weise realisiert.

Von zehn nach vier Dimensionen?

Allerdings hat diese Vereinheitlichung ihren Preis. Es stellt sich heraus, dass Strings nicht in einer beliebigen Raum-Zeit schwingen können. Eine besonders auffallende Einschränkung, die sich aus den Gesetzen der Quantentheorie ergibt, ist, dass der Kosmos nicht nur die üblichen drei, sondern neun oder sogar zehn Raumdimensionen aufweisen muss. In einer Welt mit einer Zeit- und zehn Raumdimensionen würde die Stringtheorie zu einem vollständigen Modell ohne freie Parameter führen, das als M-Theorie bekannt, aber noch weitgehend unverstanden

Dabei gibt es Möglichkeiten, wie ein höherdimensionaler Raum uns als dreidimensional erscheinen kann. Eine davon besteht darin, dass die sechs Extradimensionen eng aufgerollt sind: Genauso wie wir einen Draht, aus der Distanz betrachtet, als effektiv eindimensionales Objekt behandeln können, wäre ein Universum, von dessen zehn Dimensionen sechs winzig klein eingerollt sind, für seine Bewohner effektiv vierdimensional (drei Raumrichtungen und die Zeitrichtung). Dafür, wie genau man durch das Aufrollen von Dimensionen von neun zu drei Raumdimensionen kommt, existiert eine riesige Anzahl von Möglichkeiten, die mit allen Konsistenzbedingungen der Stringtheorie vereinbar sind. Die zulässigen dreidimensionalen Welten unterscheiden sich in mehrerlei Hinsicht, beispielsweise durch die Größe der aufgerollten Dimensionen und, eng damit zusammenhängend, durch das Spektrum der vorhandenen Elementarteilchen, deren Massen und weitere Eigenschaften davon abhängen, wie die Strings unter den beispielsweise durch die Eigenschaften der Extradimensionen definierten Bedingungen schwingen können.

In der Stringtheorie spielen mehrdimensionale geometrische Formen mit aufgerollten Extradimensionen eine wichtige Rolle. Das Beispiel zeigt Gebilde, zu denen höherdimensionale Räume aufgerollt sein können: Eine Kugel, einen Torus und einen Schnitt durch ein sechsdimensionales Gebilde namens Calabi-Yau

Die Gravitation ist jedoch immer eine der vorhandenen Wechselwirkungen. Die Frage, ob die Anzahl dieser Möglichkeiten, die Stringvakua‘ genannt werden, endlich oder unendlich ist, ist noch offen. In jedem Fall ist sie enorm groß – oft liest man in diesem Zusammenhang die Zahl 10, also eine 10 gefolgt von 500 Nullen!

Die Stringtheoretiker fanden bereits zulässige Welten, deren Eigenschaften denen unserer eigenen Welt sehr nahe kommen – dies ist keinesfalls selbstverständlich in Anbetracht der unübersichtlich riesigen Menge von Möglichkeiten. Die Suche nach dem exakten Standardmodell innerhalb der Stingtheorie geht indes weiter.

Ob es ein Auswahlprinzip gibt, dass dieses spezielle Modell – und damit die Welt, in der wir leben – vor den anderen Möglichkeiten auszeichnet, oder die Stringtheorie andere Möglichkeiten bietet zu erklären, warum unsere Welt so ist, wie sie ist, ist eine offene und derzeit heiß diskutierte Frage.“ Aus: Theisen, Stefan/ Pössel, Markus, 2007. Wie viele Dimensionen hat die Welt?. [Online] Available at: https://www.mpg.de/328977/forschungsSchwerpunkt, [Zugriff am 20. 04. 2021].
Der Autor ist sich der Tatsache bewusst, dass die Länge dieses Zitates unüblich, jedoch aufgrund der Wichtigkeit für die weiteren Überlegungen von einer fundamentalen Bedeutung ist. Zuvor hat er bereits Abhandlung mit unterschiedlichen Anzahlen an Dimensionen gelesen, die von 9, 11 oder sogar 26 Dimensionen ausgehen. Indessen geht es dem Autor nicht um die Anzahl, sondern um ihre Interaktion und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten oder Postulate.

Weiterführend ein Beispiel: Auf ihrem Tisch im Wohnzimmer liegt ein Blatt Papier. Sie nehmen einen Bleistift und kritzeln darauf einen sichtbaren Punkt. Es ist simple Tätigkeit mit einer einfachen Wirkung. Die Implikationen für die Dimensionalität sind hingegen komplizierter, als es den Anschein hat.

Der eindimensionale Punkt befindet sich im zweidimensionalen Raum, sodass sich hier die Frage der Interaktion im Sinne der Erkenntnis stellt. Kann der Punkt Kenntnis von den zweidimensionalen Räumen haben? Angenommen, hierbei handelt es sich um ein Vernunftwesen, was sich bewegen und denken kann. Würde es sich dann auch von einer Ecke zur anderen bewegen können, Erfahrungen sammeln und diese in seinen eindimensionalen Raum übersetzen können? Weiter mit einem Vergleich mit einem Blatt Papier. Es kennt weder sein Ursprung oder Schöpfer und kann mit der dreidimensionalen Welt ebenfalls nur in den eigenen Grenzen kommunizieren, außer einer Kraft verändert und faltet es zusammen. Dann gewinnt das Blatt Papier Kenntnis von der dritten Dimension. Dies wiederum impliziert aber die Einwirkung eines höher entwickelten Systems bzw. Dimension auf eine niedrigere. Die Interaktion wird dann deutlich, wenn die höhere Dimension sich offenbart oder die niedrigere Dimension durch die eigene Materie und Energie beeinflusst. Weitergedacht: Stellen sich Menschen vor, sie hätten so viel Kraft in den Arm, dass eine Papierkugel mit so hoher Geschwindigkeit auf Reise geschickt wird, dass sie die Erdanziehungskraft überwindet und sich gen Mond bewegt, sodann würden die Gesetze der Relativitätstheorie eintreten müssen und das Papier erfährt die vierte Dimension, nämlich die Menschen bekannte Raumzeit. Natürlich wird dieses Blatt nichts von der vierten Dimension wahrnehmen bzw. beschreiben können, da die Möglichkeit des Beschreibens, der Erkenntnistheorie, fehlen. Alles, was es gibt, sind Länge und Breite. Die Höhe kann es vermutlich erfahren, indem das höhere System es krümmt, dann wird es dreidimensional, doch damit wäre erneut das Problem des Einwirkens der Materie und Energie einer höheren Dimension gegenwärtig. Eine Übertragung dieses Gedankenmodells auf den Menschen ist es schwer, ein mehrdimensionales Modell auf die 4 Dimensionen, die Menschen wahrnehmen können, zu reduzieren. Ähnlich wie der Punkt im zweidimensionalen Blatt Papier, der nur die Manifestationen der höheren Ebenen wahrnehmen oder notfalls beschreiben kann. So können mithilfe der modernen Wissenschaften die Existenz der dunklen Materie oder Energie nachgewiesen und experimentell oder mathematisch erfasst werden, ihren Ursprung jedoch und ihre Relationen auf der Welt nicht wirklich erkennen. Ähnlich verhält es sich mit dem Ursprung des Urknalls. Menschen versuchen je nach Theorie, den Ursprung des Urknalls, als Schöpfung des Universums, durch Energie oder ein Teilchen mit hoher Dichte zu erklären bzw. zu erahnen. Aus meinem Verständnis des mehrdimensionalen Zeit-Raum-Kontinuums muss die letzte bzw. höchste Dimension ähnlich des Ursprungs des Urknalls ein Zustand des Nichts sein. Bildlich gesprochen werden aus den Farben des sichtbaren Lichtspektrums durch Mischen andere Farben erzeugt und mischt diese alle zusammen, so resultiert Weiß. Das heißt, dass die letzte Instanz oder der Ursprung das Nichts ist, was in dem platonischen Höhlengleichnis nicht erwähnt wird, da seine Erkenntnisse nicht so weit waren. Das bedeutet, in der letzten Instanz herrscht ein Gleichgewicht zwischen Seiendem und Nichtseiendem, alle Dimensionen münden dort. Eine Art allumfassende Energie, die erst durch Einwirkung von einer Art Prisma bricht und in anderen Farben strahlt. Da dem Autor Nomenklatur fehlt, wird die letzte Instanz Logos genannt, der nicht fassbar ist, da jener der Ursprung aller Dinge ist. Erst durch Einwirkung des Prismas erstrahlt die letzte Instanz in anderen Farben, wird sichtbar und bildet so weiter Instanzen, Dimensionen. Welche Kraft das Prisma ist, kann ich nur mutmaßen, vielleicht die für Menschen eine so große Rolle spielende Gravitation oder ein anderes Prinzip. Erst durch die Wirkung des Prismas, bei Platon wäre es die Sonne, werden die anderen Gegenstände, Dimensionen, Facetten der Realität sichtbar, messbar, erfahrbar. Das göttliche Prinzip, den Logos, wird nie beweisen werden können, da er der Ursprung ist. Menschen können nur versuchen, das Geheimnis des Prismas und der anderen Dimensionen zu entschlüsseln. Der letzte Grund wird jedoch unaufgedeckt bleiben. Die letzte Dimension ist Apriori da, nur einiges von der Existenz mithilfe der Naturwissenschaften Aposteriori bewiesen werden kann, als eine Art des Seins, das sich Menschen offenbart. Für die Leser, die bereits mit den bestehenden religiösen Systemen behaftet sind, hat eine subtile Energie des Dualen Systems Körper und Geist bestand, was im Beispiel des Christentums die Manifestation Christi in der Himmelfahrt wäre.

Für die Atheisten ist die Antwort nicht so einfach, denn einige von ihnen leben immer noch in der platonischen Höhle, in der sie dem Sensualismus verfallen sind, andere vertrauen dem gemütlichen Hedonismus, sich auf Schicksal berufend, wieder andere sind bereits auf der Oberfläche des Gleichnisses und suchen den letzten zureichenden Grund. Hierzu kann nur gesagt werden, dass die letzte Dimension, genauso wie der Zustand vor dem Urknall, unsichtbar ist, eine Art allverbindender Energie, die erst durch Einwirkung einer Kraft (zurzeit entdeckt die Quantenphysik das Phänomen der Quantengravitation) sichtbar wird bzw. eine der Möglichkeit von Facetten ist, jedoch nie die Ganzheit. Diese letzte Stufe ist neutral, weder gut noch böse, in ihr verbirgt sich sowohl das Seiende als auch Nichtseiende.

Verfasser: Lars Lakowski, Dr. Ireneus Lakowski. Das Buch erschien bei Amazon: Glücklich Leben bis über den Tod hinaus, oder glücklich Leben in Memento mori?

An dieser Stelle möchten wir uns bei Frau Stalmann für die Möglichkeit der Publikation bedanken.

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Paradigma des ewigen Lebens.

Die Zuversicht – Paradigma des ewigen Lebens
Wie könnte eine außerirdische Spezies der Begriff „Tod“ erklärt werden? Je nach soziokultureller Ausrichtung, religiöser Ansicht bestimmt unterschiedlich, doch eins hätten alle Erklärungen gemeinsam: das Ende der körperlichen Hölle. Der Tod gehört zu den stärksten Dominanten, der Triebfeder des Denkens, Tuns, Lebens. Menschen versuchen dem Tod durch die Entwicklung der Medizin einerseits, der Entstehung der Religionen und dadurch dem Glauben an Transzendenz anderer-seits zu entkommen bzw. zu überwinden. Demnach ist die Welt auf ihre Tatsachen begründet und das Bestehen und Nichtbestehen von Sachverhalten bestimmt die eigene Wirklichkeit. Diese Annahmen machen deutlich, dass eine genaue Be-schreibung des Begriffes Gott, Jenseits unmöglich bzw. unwahrscheinlich ist, da weder die Sprache es genau definieren noch begründen kann, solange es noch nicht empirisch exakt erforscht ist. Aus der Sicht des Autors trat eine Veränderung im Bereich der Begrifflichkeit des Todes und die der Auffassung über die oben ge-nannten Begriffe mit der Entstehung der neuen medizinischen Disziplin, die sich der Erforschung der Nahtoderfahrung beschäftigt, auf. Diese treten in lebensbedrohlichen Situationen, nicht nur im unmittelbaren Totzustand, auch in einigen Epi-lepsieformen, insbesondere die Schläfenlappenepilepsie, auf. Die Gehirnforschung geht von vielen Ansätzen und Erklärungsversuchen aus. Neuropsychologisch ge-sehen wird davon ausgegangen, dass das Gehirn noch 15, manche Autoren behaupten 30, Sekunden lang nach dem Tod weiterarbeitet. Die unmittelbar gemachten Erfahrungen werden nach dem jetzigen Wissensstand wissenschaftlich exakt erklärt. Die Grenze der Erklärbarkeit liegt jedoch bei 98 Prozent, denn bei 2 Prozent der Patienten lässt sich die Tatsache nicht erklären, dass sie u. a. die OP-Vorgänge, die über einen Zeitraum von 30 Sekunden hinausgehen, beschreiben konnten.
„Das Herz steht still, die Geräte zeigen keine Hirnaktivität an, ein Arzt lädt die Kontakte des Defibrillators auf und setzt an. In der nächsten Sekunde war ich dort oben, sah auf mich herunter, auf die Krankenschwester und den Mann mit der Glatze“, berichtet ein 57-jähriger Patient.
Der Mann mit der Glatze und die Schwester waren offensichtlich erfolgreich. Anders hätten die Forscher um Sam Parnia von der State University of New York at Stony Brook wohl nie von der Erfahrung des Patienten erfahren. Sein Bericht ist nur einer von vielen: Die Wissenschaftler haben die Daten von 2060 Herzstillstand-Patienten aus den USA, Großbritannien und Österreich untersucht.
Von den 330 Überlebenden wurden 140 zu ihrer Wahrnehmung an der Schwelle zwischen Leben und Tod befragt. 46 Prozent hatten Erinnerungen an Angstgefühle, Tiere und Pflanzen, ein helles Licht, Gewalt oder familiäre Erlebnisse, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt Resuscitation. Zwei Prozent der Befragten hätten sogar berichtet, während der Wiederbelebung bei vollem Bewusstsein gewesen zu sein.
Das Gehirn stelle seine messbare Aktivität in der Regel spätestens 30 Sekunden nach dem Herzstillstand ein, schreiben Parnia und seine Kollegen. Doch das passe nicht mit manchen Erfahrungsberichten zusammen, wie beispielsweise dem des 57-jährigen Patienten.
´Wir schätzen, dass er nach dem Herzstillstand noch mehrere Minuten lang bei Bewusstsein war´, schreiben die Forscher. Der Mann hätte von zwei Pieptönen berichtet, die eine Maschine im Raum abgegeben habe. Das geschehe jedoch nur alle drei Minuten. Die Wissenschaftler sahen die Aussagen des 57-Jährigen als erwiesen an, nachdem sie seine Aussagen über Personen, Geräusche und Vorgänge dem tatsächlichen Geschehen abgeglichen hätten.
Wissenschaftler arbeiten bereits seit Jahren daran, Nahtod-Erfahrungen zu erklären. Meistens werden sie mit außergewöhnlicher Hirnaktivität an der Schwelle zum Tod erklärt. Doch trotz der großen Zahl anekdotischer Berichte sei die breite Palette kognitiver Erfahrungen während der Wiederbelebungsmaßnahmen noch nie systematisch studiert worden, bemängeln Parnia und seine Kollegen.“
Aus:Stukenberg, Timo, 2014. Schweben über dem Op-Tisch. [Online] Available at: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nahtoderlebnisse-studie-belegt-bewusstsein-bei-herzstillstand-a-995996.html
[Zugriff am 7. 10. 2020]

Wird von dem Wittgensteinschen Postulat ausgegangen, dass die Wahrheit von der Gesamtheit der Tatsachen ausgeht und nicht der Dinge, so muss man akzeptieren, dass die Mehrheit, jedoch nicht alle der Phänomene, die den Bereich den Nahtoderfahrungen betreffen, erklärbar ist. Es besteht in der Form der Struktur, dass es einzelne noch für Menschen nicht erkennbare Erklärungsmodelle existieren. Hier will ich jedoch nicht die alte Diskussion über den Geist, Materie oder Leib und Seele aufwerfen, denn dazu haben sich bereits so viele Menschen geäußert. Für Interessierte findet sich eine ganze Menge Lesestoff. Als zutreffendes Resümee dieser Thematik erscheint dem Autor die Aussage des Kardiologen Pim van Lommel „Ein Bewusstsein, das unabhängig vom Gehirn existiert? Was die Mehrheit der Neurolo-gen für schlichten Unfug hält, ist für Nahtod-Forscher Pim van Lommel eine reale Möglichkeit: Menschen kann das mit einer Fernsehsendung vergleichen, sagt der Kardiologe. Wenn man den Fernseher aufschraubt, wird man keine Sendung finden. Das Gerät ist nur der Empfänger. Aber auch wenn man ihn ausschaltet, existiert immer noch eine Sendung.“ Aus: Becker, Markus, 2003. Visionen vom Rand des Jenseits. [Online] Available at: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nahtod-erlebnisse-visionen-vom-rand-des-jenseits-a-270040.html [Zugriff am 10. 04. 2021].

An dieser Stelle mache ich einen Sprung zum Begriff Holon. Ein Holon kann in sich ein Ganzes, auch ein Teil des Ganzen sein. Diese Eigenschaft versieht es mit der Möglichkeit der Selbsttranszendenz: „Wenn ein Sauerstoffatom und zwei Was-serstoffatome unter geeigneten Bedingungen zusammenkommen, emergiert ein im doppelten Sinne neues Holon, ein Wassermolekül. Das ist nicht einfach eine Kommunion, Selbstanpassung oder Assoziation dreier Atome, sondern eine Transformation, die etwas Neuartiges und Emergierendes zum Ergebnis hat – verschiedene Ganze kommen zusammen und bilden ein neues und völlig anderes Ganzes. Hier kommt etwas Schöpferisches ins Spiel.“ Aus:Wilber, K. (1996). Eros Kosmos Logos. Frankfurt/M: Wolfgang Krüger Verlag,66. So gesehen kann bereits der gesamte Prozess der Evolution als Selbsttranszendenz betrachtet werden. Hier stellt sich die Frage, ob die Entstehung der Religionen oder des Geistes auch dazugehört. Ist feststellbar, dass auch die Werte und Normen, genauso wie die Sprache, einer fließenden Veränderung unterliegen?
Der Buddhismus hat hier eine elegante Lösung des Problems gefunden, die im „Tibetischen Totenbuch“ beschrieben wurde.
An dieser Stelle wird ein Zitat des XIV. Dalai Lamas aufgeführt, der es in einer der Ausgaben letzteren Buches im Vorwort auf einen Nenner brachte: „In der Literatur des Höchsten Yogatantra wird die Entwicklung aller drei Bereiche der konditionierten Existenz mithilfe unterschiedlicher Ausdrucksformen oder Zustände von Ener-gie beschrieben, und es heißt, wie bereits erwähnt, dass unsere Grundlegende Unwissenheit die Wurzel der konditionierten Existenz und dass karmische Energie ihre treibende Kraft ist. Nach buddhistischer Anschauung ist es deshalb die Natur unserer gewohnheitsmäßigen Neigungen, die – angetrieben vom Naturgesetz von Ursache und Wirkung – unsere künftige Existenz erzeugt. Wenn wir außerdem die Muster von Entstehen und Vergehen, die der dynamischen Natur der physischen Umwelt zugrunde liegen, betrachten – zum Beispiel den Zyklus von Tag und Nacht und den Wandel der Jahreszeiten -, können wir beobachten, wie Materie aus sub-stanzlosen subatomaren Partikeln entsteht, und wenn wir uns die Muster der kausalen Verkettung im Entstehen und Vergehen unserer geistigen Erfahrungen von Moment zu Moment ansehen – über die unterschiedlichen Phasen von Tiefschlaf, Traum und Wachzustand hinweg -, dann können wir feststellen, dass die Vorstel-lung von der Kontinuität des Bewusstseins durchaus in Einklang sowohl mit der Natur unserer Umwelt als auch mit der Natur unserer geistigen Erfahrung sein kann. Gewiss ist oft auch argumentiert worden, ein Vorteil des Akzeptierens der Vorstellung einer Kontinuität des Bewusstseins sei eine Vertiefung des Vermögens, die Natur unserer Existenz und des Universums zu verstehen und zu erklären. Au-ßerdem verstärkt diese Vorstellung von der Kontinuität und der wechselseitigen kausalen Verknüpfung unseren Sinn für die Konsequenzen unserer eigenen Taten, sowohl in ihrer Auswirkung auf uns selbst als auch in ihrer Wirkung auf andere und auf unsere Umwelt.“ Aus:XIV. Dalai Lama/ Padmasambhava/ Coleman, Graham (Hrsg.)/ Jinpa, Thupten (Hrsg.), 2008. Das tibetische Totenbuch. 5., Deutsche Erstausgabe Hrsg. München: Arkana,21 ff. Das heißt, die Existenz, aber auch die nach dem Tod, ist als kausale Verkettung, die mit einer Energieform gebunden ist, zu verstehen. An dieser Stelle ist ein kleiner Einwand zu erheben, nämlich der Heisenbergschen Unschärferelation, die besagt, dass sich zwei komplementäre Eigenschaften eines Objekts nicht gleichzeitig bestimmen lassen. Diese Theorie entspringt aus dem Bereich der Quantenphysik. Das heißt, bezogen auf Teilchen, dass deren Ort und Impuls gleichzeitig nicht exakt bestimmbar sind. Dies ist insofern wichtig, als nicht voraus-gesagt werden könnte, die Form der Geist bzw. die Seele des Individuums im buddhistischen Sinne einnehmen würde und ob es sich dabei um eine exakte Kopie der Psyche handeln würde. Menschen müssen erkennen, dass laut dem Energieerhaltungssatz die Gesamtheit der Energie nicht in einem System verloren geht, sondern ihre Form verändern kann.
Das heißt, dass, beispielsweise beim Autofahren, die Energie, die benötigt wird, im Motor in Wärme, Luftwiderstand, Reibung der Reifen umgewandelt wird.
„Da der Tod der Zustand ist, in dem sich alle groben Ebenen der Energie und des Bewusstseins aufgelöst haben und nur die subtilen Energien und das subtile Be-wusstsein verbleiben […]. Zur Erlangung der vollkommenen Buddhaschaft gehört die Verwirklichung der drei Dimensionen oder der Körper eines Buddha. Diese re-sultierenden Körper stehen sowohl zu unserem endgültigen natürlichen Zustand als auch zu den ausstrahlenden Eigenschaften der vollen Erleuchtung in Bezie-hung. Interessanterweise können wir auch in unserer gewöhnlichen Existenz ge-nau die gleichen Muster von Dimensionen beobachten. Der Tod ist der Punkt, an dem sich sowohl unser physisches als auch unser mentales Feld in dem Inneren Glanz auflösen und an dem sowohl das Bewusstsein als auch die Energie wie im Tiefschlaf auf ihrer aller subtilsten nichtdualen Ebene existieren.“ 25 ff.
Energie (angegeben in Joule) beschreibt generell ein Potenzial für zu verrichtende Arbeit und kommt in verschiedenen Formen vor, wie der inneren (Wärmeenergie) oder der kinetischen Energie. Damit ist diese abhängig von Teilchen, wie Atomen oder Photonen und existiert damit nicht als eigenständiges Gebilde/Teilchen. Somit müsste der verwendete Energiebegriff, der in dieser Form nicht bestehen kann, da Energie hier als eigenständiges Gebilde dargestellt wird, umformuliert werden. Falls dem so wäre, dass eine Art Seele existierte, so müsste diese verschiedenen Vo-raussetzungen erfüllen: Zum einen müsste diese mit der Materie des Körpers wech-selwirken, da das Bewusstsein, das nach dem Tod wohl bestehen bleiben soll. Dieses wird im lebendigen Zustand durch das Gehirn, weiterem Nervensystem und Restkörper gebildet und beruht damit auf einer vollkommen physischen Basis, sodass daher die Informationen des Körpers gespeichert werden müssten. Anderer-seits müsste die Seele im Falle des körperlichen Zerfalls, beim Eintreten des Todes, die eigene Struktur und damit die Information über den Körperaufbau (bzw. Gedankenalgorithmen) erhalten, auch wenn die Struktur des verstorbenen Körpers keinen Aufschluss mehr darüber liefern könnte und in keiner weiteren Wechselwirkung mit der Seele steht, wobei für eine Loslösung vom Körper auch die Information erkannt werden müsste, dass der Körper tot ist, wobei ein gefrorener Körper, auch wenn dieser wie im Falle von Mikroorganismen das Potenzial birgt, beim Einsetzen höherer Temperaturen einen Stoffwechsel zu gewährleisten, aufgrund des fehlenden Stoffwechsels als klinisch tot gelten könnte, sodass sich die Frage stellt, ab wel-chem Zustand der Tod als gesichert gilt. Da letztlich keine derartigen Wechselwir-kungen über entweichende Teilchen oder bestehende Felder (z. B. Magnetismus oder Gravitation, die sich auch nach der Zerstörung der Quelle in Lichtgeschwindigkeit verbreiten) mit Voraussetzungen für eine Seele nachgewiesen wurden, erscheint die empirische Möglichkeit des Nachweises einer solchen unwahrschein-lich.
Natürlich operiert ein so früh verfasster Text nicht exakt mit naturwissenschaftlichen Begriffen des Jahres 2021, aber es werden bestimmte Größen suggeriert, die im vierdimensionalen Raum (unter Beachtung der Raumzeit) zu wissen glauben, wobei die Korrelation zur Quantenphysik im weiteren Kapitel erklärt wird.
Die Erkenntnis des Unterkapitels sollte sein, keine Furcht vor dem Vorgang des Sterbens zu haben, da zahlreiche Beispiele der Nahtoderfahrungen einen vielver-sprechenden Ausblick verschaffen. Denn auch unter der Berücksichtigung der vier dimensionalen Naturwissenschaften ist es möglich, dass das Leben nicht im Dies-seits endet. In welche Dimension, Bewusstsein oder Logos Menschen übertreten, bleibt eine Annahme, aber der Vergleich des Kardiologen Pim van Lommel gefällt dem Autor sehr, denn die Sendung ist da, auch wenn der Fernseher kaputt ist. Würde die Sichtweise vertreten werden, dass Punkt B das Ende bestimme, so wür-de sich ihre Sichtweise auf das Leben bzw. den Sinn des Lebens sehr stark verkür-zen. Denn es würde der Versuchung entstehen, keinen Gedanken an das Ende, geschweige denn an die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu richten. Einige von ihnen sind sich der Tatsache bewusst und schreiben Weisheiten, die ich bei einer bekannten Person gesehen habe: „Lebe heute, das Gestern kommt nicht mehr zurück und das Morgen kann es nicht geben.“ Hierbei handelt es sich um die klassische Form des Hedonismus, nämlich der Rechtfertigung des Lebens in der Vertiefung der eigenen Bedürfnisse, der Wollust bzw. der Reduktion auf den unmit-telbaren Alltag, ohne sich über den tieferen Sinn Gedanken machen zu wollen. Diese unterliegen der Täuschung, dass alles planbar und voraussehbar sei. Da ich selbst unter anderem Mathematik studiert habe, unterlag ich derselben naturwissenschaftlichen Täuschung. In Bezug auf die platonischen Gleichnisse ist die Mathematik zwar die höchste der Wissenschaften, doch darüber hinaus gibt es immer noch die Sonne oder das Reich der Ideen, unabhängig davon, wie es genannt wird. Menschen müssen anerkennen, dass in ihren Axiomen Mathematik richtig ist, jedoch beruht diese auch auf Axiomen der vierdimensionalen Physik. Manche su-chen ihr Heil im Begriff Schicksal, einer Macht, die anstelle von Gott alles bestimmt, also der Wunsch nach der Abgabe der eigenen Verantwortung in die Hände einer fremden Macht, doch zugleich soll alles selbst bestimmbar sein.
Eine Empfehlung an den bekennenden Atheisten: Eine Besinnung auf den Punkt A am Anfang und Punkt B am Ende des Lebens. Es müssen klare Ziele gesetzt werden, die sittlich gut und erstrebenswert sind. Dazu gehört nicht Anhäufung von Geld oder das Streben nach Macht, denn jene können nicht mit in das Grab mitge-nommen werden, wie auch das häufige Erleben von Rauschzuständen und des Triebhaften, diese Ideale dienen nur der Ablenkung. Ein Ideal als Vorbild ist von Vorteil, dass die Menschlichkeit, Liebe und den Altruismus verkörpert. Denn nach dem B bleibt nur das, was ein Mensch hinterlassen hat. Es bleibt nur das, was der Mensch den Wesen an Gutem geleistet hat, auch Kunst, Wissenschaft, Kinder und Liebe leben weiter. Daher ist ein sittlich gutes und erfülltes Leben gesund, unge-beugt von Macht, da jene nur für schwache Persönlichkeiten, die sich hinter einer Fassade verstecken oder Annehmlichkeiten suchen, gedacht ist.
Doch die religiösen Anhänger, die ein Leben ohne Leid und Skrupel führen, sollen sich ebenfalls nicht so freuen, denn für sie ist alles doch so klar und sicher. In manch einem erwacht Arroganz, die zum Krieg aufruft und Menschenopfer fordert. Diese Auffassung hat denkende Menschen in Verzweiflung, Atheismus und Nihi-lismus gestürzt. Menschen können ihrem Glauben mit den Dogmen behalten, doch sollten sie nicht andere aufgezwungen werden. Ein respektvolles Miteinander. Ein selbst Erfreuen an der eigenen Lösung des Punktes B bringt Erfüllung.
Als Anmerkung soll erwähnt werden, dass die moderne Wissenschaft versucht, die Transzendenzerfahrungen mithilfe moderner Tests zu evaluieren.
„Freiburger Fragebogen zur Achtsamkeit (FFA)
Fragebogen zur Meditationstiefe P
Außergewöhnliche Erfahrungen
Wirkfaktor Präsenz/Bewusstseinshaltungen im Psychotherapeutischen Prozess (BPP)
Transpersonales Vertrauen (TPV)
Achtsames Forschen (AF)
Integrative Verlaufsskalen
Fragebogen Integrale Gesundheit (FIG-50)
Bewusstseinszustände im professionellen Handeln (BPH)
Ego Grasping Orientation (EGO)
Spiritual Experience Index (SEI)
Spiritual Well-Being Scale (SWB-Scale“
Aus:Mitschke-Collande, Cornelius, 2010. Die Kompetenz der Transzendenzfähigkeit – Eine Studie zur Bewusstseinsforschung. Oldenburg: Carl von Ossietzky Universität, 25ff.

Verfasser: Lars Lakowski, Dr. Ireneus Lakowski.

Das Buch erschien bei Amazon https://www.amazon.de/Gl%C3%BCcklich-Leben-hinaus-gl%C3%BCcklich-Memento-ebook/dp/B095282XJB/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=ireneus+lakowski&qid=1626624302&sr=8-2

Unerer Dank gilt Frau Stalmann für die Unterstützun bei der Veröffentlichung dieser Arbeit.
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