Die Energiewende vertreibt die Industrie aus der BRD

Die Energiewende vertreibt die Industrie aus der BRD NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]
NAEB 2302 am 22.1.2023

Die Deindustrialisierung in der BRD sei durch Mangel und hohe Kosten für Energie durch die militärische Spezialoperation von Russland in der Ukraine verursacht, behauptet die Bundesregierung. Das ist falsch. Die Energiewende ist die eigentliche Ursache der Deindustrialisierung, die der Bürgerkrieg in der Ukraine seit 2014 nur beschleunigt.

Mit der Energiewende beginnt ein systematisches Auswandern von Industriebetrieben. Die Strompreise steigen kräftig, denn der unplanbare und stark schwankende Windstrom und Sonnenstrom ist im Mittel viermal teurer als regelbarer Kraftwerksstrom. Ein Drittel „grüner“ Strom im Netz hat die Stromkosten verdoppelt.

Steigende Umlagen nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) und Abgaben auf CO2-Emissionen, die jederzeit geändert werden können, verhindern eine berechenbare Energieplanung. Die Versorgungssicherheit leidet unter dem stark schwankenden Windstrom und Solarstrom. Immer häufiger müssen energieintensive Anlagen bei Flauten vom Netz genommen werden. Bei Starkwind und Sonnenschein muss dagegen der überflüssige Strom ins Ausland exportiert werden, oft durch Zuzahlung. Dieser Strom ist zweitklassig, denn er kann kein stabiles Stromnetz aufbauen und auf den Bedarf regeln.

Um das deutlich zu machen, wird er zunehmend als Fakepower (Fake = Täuschung) bezeichnet. Die Bundesregierung und die sie stützenden Parteien täuschen die Bürger mit der Aussage, die BRD könne fast ausschließlich mit diesem „grünen“ Strom versorgt werden.

Mit dem Argument der „Klimarettung“ wird die Energiewende vorangetrieben. Die Ziele bleiben im Nebel. Auf Grund von Modellrechnungen wird behauptet, CO2 aus der Verbrennung von Kohle, Erdgas und Erdöl erhöhe durch Absorption von Infrarotstrahlung die Erdtemperatur gefährlich. Durch diese vermeintliche Erderwärmung würden die Eiskappen an den Polen abschmelzen und der steigende Meeresspiegel große Gebiete der Landmasse überfluten. Doch es gibt keine experimentell nachprüfbaren Beweise, dass mehr CO2 in der Luft die Erderwärmung verstärkt. Wasserdampf, der viel mehr Infrarotstrahlung absorbiert, wird bei der angeblichen Klimarettung dagegen konsequent ignoriert.

So wandert die Industrie ab
Bereits im Oktober 2017 hat der Stromverbraucherschutz NAEB in einer Pressemitteilung die Abwanderung der Industrie aus der BRD wegen steigender Energiekosten beschrieben: „Man braucht kein großer Wirtschaftsexperte zu sein, um vorauszusagen, wie die Verlagerung der Stahlindustrie in der BRD ablaufen wird. Die Produktion läuft zunächst weiter. Die Instandhaltung der Anlagen wird gestoppt. Es werden nur noch die für die Aufrechterhaltung der Produktion unbedingt notwendigen Reparaturen durchgeführt. Mit den weitgehend abgeschriebenen Anlagen ohne Instandhaltungsaufwand wird noch Geld verdient.

Mit diesem Geld werden im kostengünstigen Ausland neue Werke aufgebaut. Wenn die Reparaturkosten der auf Verschleiß gefahrenen Werke in BRD zu hoch werden, wird die Firma an einen „Investor“ verkauft, der sie in die Insolvenz treibt. In vielen Fällen verlieren dann die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz und auch noch zugesagte Werkspensionen. Die Flucht aus dem Energiewendeland BRD läuft seit mehr als 10 Jahren, teils unbemerkt, teils sogar als wichtige Auslandsinvestitionen von der Politik gefeiert.“

Die volkswirtschaftlichen Indikatoren bestätigen diese Sicht. Die Reinvestitionsquote (Investitionen / Abschreibungen) ist mit der Energiewende auf 90 Prozent gesunken. Es werden kaum noch alte Anlagen ersetzt. Die Industrie schrumpft. Arbeitsplätze gehen verloren. Die Kapitalausfuhr aus der BRD stieg auf 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (über 200 Milliarden Euro/Jahr). Die Richtlinien der EU erlauben maximal 4 Prozent. Doch es gab bisher keinen Einspruch.

Mit dem exportierten Geld werden neue Anlagen in Ländern aufgebaut, die eine preiswerte und sichere Energieversorgung bieten. Der Ukraine-Bürgerkrieg seit 2014 beschleunigt die Abwanderung. Viele Betriebe, deren Management an die Energiewende zur Klimarettung glaubte, mussten inzwischen wegen unbezahlbarer Energiekosten schließen. Die Deindustrialisierung läuft immer schneller. Deutsche Firmen weisen ordentliche Gewinne nur von ihren ausländischen Niederlassungen aus.

Massive Beeinflussung durch Ideologen
Es ist unverständlich, dass fast alle maßgeblichen Gruppen immer noch die Aktionen zum Klimaschutz gutheißen oder gar als notwendig ansehen. Hier zeigt sich, wie man Menschen beeinflussen kann, wenn sie in jedem zweiten Halbsatz von den Medien, von den Politikern, in den Schulen, kurz, von allen Seiten aufgefordert werden, das Klima zu schützen.

Hinzu kommt Psychoterror. Wer sich gegen die angesagten Maßnahmen zum Klimaschutz wendet, wird ausgegrenzt. Es gibt sogar Forderungen, ihn als angeblichen „Klimaleugner“ vor Gericht zu stellen. Eine sachliche Bewertung der verschiedenen Erkenntnisse wird abgelehnt. Ideologen kennen die Wahrheit, nur sie allein. Sie brauchen und wollen keine kritische Auseinandersetzung. Wenn man ihnen folgt und erst einmal Mühen auf sich nimmt, kommt man in ein Paradies.

Klimaschutz ist wichtiger als Arbeitsplätze und Wohlstand
So werben Firmen mit „go green“, statt sich dem Wettbewerb zu stellen, und fordern dafür Subventionen vom Staat, also den Steuerzahlern. Den Gewerkschaften ist der Klimaschutz wichtiger als der Arbeitsplatz ihrer Mitglieder. Werden Betriebe wegen unbezahlbarer Energiekosten insolvent, fordern sie statt den Schluss der teuren Energiewende für die Mitglieder, die arbeitslos geworden sind, lediglich eine Abfindung oder Umschulung.

Viele Geldinstitute setzen die politische Forderung um, keine „klimaschädlichen“ Industrien zu finanzieren. Dazu gehören an erster Stelle Firmen, die Kohle, Erdgas und Erdöl fördern und verbrauchen. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz war von 2016 bis 2020 Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock, dem größten Finanzkonzern der Welt (Wikipedia), der sich dem „Klimaschutz“ offiziell widmet. Diese Finanzpolitik führt inzwischen zu einer Verknappung und Verteuerung der unterirdischen Brennstoffe, weil Kapital fehlt, um neue Vorkommen aufzuschließen. Merz hält diese Linie ein. Er hat inzwischen die CDU zur Energiewende für den „Klimaschutz“ verpflichtet. Damit gibt es außer der AfD keine Partei im Bundestag, die die Energiewende und ihre Folgen kritisch bewertet.

Zurück zum freien Markt
Die Energiewende kann nur mit Subventionen und immer mehr staatlichen Regulierungen durchgesetzt werden. Der freie Markt wird so zunehmend außer Kraft gesetzt. Doch das gelingt nur kurzzeitig. Fällt die Förderung von unterirdischen Brennstoffen von Banken weg, kommt es zur Verknappung und Preisanstiegen, bis aus den steigenden Gewinnen die Förderung wieder mit eigenen Mitteln vergrößert werden kann. Geschichte und Erfahrung zeigen, kurzfristig kann der freie Markt behindert werden. Längerfristig setzt er sich immer wieder durch.

Sollen die Abwanderung und das Sterben der Industrie beendet werden, muss ein freier Markt in der Energieversorgung entstehen: Schluss mit der staatlichen Energiewende, welche die Stromkosten verdreifacht hat!

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
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3. Januar 2023 | Erfolgskanal – Community für Finanzen & Wirtschaft
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Kein Strom für E-Auto und Wärmepumpe: Die brisanten Pläne der Bundesnetzagentur
20. Januar 2022 | agrarheute
Die Elektromobilität auf den Straßen der BRD ist stark im Kommen. Gleichzeitig ist es politischer und wissenschaftlicher Konsens, dass zukünftig möglichst viele Hausbesitzer ihre Heizungen auf effiziente Wärmepumpen umstellen. Doch was bedeutet das eigentlich für die Stabilität des Stromnetzes und was plant die Bundesnetzagentur?

 
Elektroautoverbot ab 2035 – Wer kommt auf solche Ideen?
21. Januar 2023 | Strom bewegt
Bisher war es klar, dass Verbrenneraus kommt spätestens im Jahre 2035. Aber da gibt es ein kleines Dorf, dass diesen Ideen Widerstand leistet. Also genauer gesagt ein US-Bundesstaat, der im Rahmen einer Resolution genau dies fordert. Und das im Geburtsland des Teslas. Die Frage ist, ist das wirklich ernst gemeint? Lasst uns genau in diesem Video darüber reden.

 

[1] Bildquelle: StockKosh-Industry-902e3bee9f2bd50f
[2] https://www.naeb.info/Beitritt.htm

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Jorge Vilches für den Saker Blog: Warum Russlands Ölverbot unmöglich ist

Jorge Vilches für den Saker Blog: Warum Russlands Ölverbot unmöglich ist Dies ist nur die Einleitung! Kompletter Text auf
https://www.dzg.one/Jorge-Vilches-fuer-den-Saker-Blog_Warum-Russlands-Oelverbot-unmoeglich-ist

12. Oktober 2022 | Wladimir Putin schlägt Europa vor, den „größten Gas-Hub“ in der Türkei zu bauen

„Russland könnte in der Türkei den größten Gasknotenpunkt für Europa schaffen. Das türkische Energieministerium will darüber diskutieren.

Russlands Präsident Wladimir Putin demonstriert weiterhin öffentlich die Bereitschaft, Gas nach Europa zu liefern. Am Mittwoch erklärte er während seiner Rede auf der Plenarsitzung des Forums der Russischen Energiewoche, Moskau sei bereit, die Gaslieferungen nach Europa über den unbeschädigten Teil der Nord Stream 2-Pipeline wieder aufzunehmen. „Der Ball liegt im Feld der EU“, sagte Putin, „wenn sie will, kann sie einfach den Hahn aufdrehen“.

Doch dabei blieb es nicht. Russland könne das verlorene Transitvolumen durch Nord Stream 1 auch in die Schwarzmeerregion umleiten, sagte Putin weiter. Dafür sei es möglich, den größten Gasknotenpunkt in der Türkei zu schaffen, über den die Lieferungen nach Europa erfolgen würden.“

Quelle: 15. Mai 2022 | Jorge Vilches for the Saker Blog: Why Russia´s oil ban is impossible
Übersetzt mit deepl.com

6 Schlüsselkriterien

Achtung: Die zuverlässige Versorgung der EU mit russischem Öl ist aufgrund seiner Qualität, seiner Mengen, seines Preises, seiner Dienstleistungen und seiner Liefererweiterung, die Europa für sein stetiges Wachstum benötigt, von wesentlicher Bedeutung. Ein Verbot von russischem Öl bedeutet, dass viele verschiedene Öle – von vielen neuen, noch nicht erprobten Anbietern – gefunden werden müssten, die das gleiche homogene Profil in Bezug auf Lieferung, Qualität, Menge, Preis, Service und Erweiterungsfähigkeit aufweisen, das Russland heute zuverlässig liefert. Nicht weniger, natürlich. Denken Sie darüber nach.

Andernfalls können wir weder das Europa haben, das wir heute kennen, noch das zukünftige Europa, das wir brauchen. Alle 6 Faktoren sind erforderlich. Eine unzureichende Menge, die in angemessener Weise geliefert wird, bedeutet, dass das Leben in Europa beeinträchtigt wird und die Wirtschaft zusammenbricht, mit stillgelegten Fabriken und Raffinerien, die sich auf den Verkehr, die Heizung, Krankenhäuser und Schulen auswirken, mit stark eingeschränktem Militär, Arbeitslosigkeit usw.

Eine andere oder schlechtere Ölqualität bedeutet schlechte Leistung und Betriebsrisiken mit schweren Pannen und Verletzungen sowie Ausfallzeiten, die wahrscheinlich nicht mehr zu reparieren sind. Wenn der Preis nicht niedrig genug ist – russische Brennstoffe sind gut und billig -, bedeutet dies, dass die EU und die Welt von einer unvorstellbaren Inflation heimgesucht werden. Und wie die Beschaffungsabteilungen sehr gut wissen, ist ein äußerst zuverlässiger Lieferantenservice von größter Bedeutung, auch um ein gemeinsames Wachstum zu ermöglichen. Russland ist ein geprüfter, nahe gelegener, gut „geölter“, 6 Kriterien erfüllender Lieferant aus einer Hand. Die EU hingegen verliert mit einem weit entfernten Basar am Strand, der nur auf dem Seeweg und mit einer zu kleinen Flotte beliefert wird. Ein einziger nicht konformer Lieferant ist einfach inakzeptabel, Punkt.

Darüber hinaus bieten Russlands Ölverkäufe nach Europa eine stabilisierende kritische Masse zum Ausgleich von Schwankungen auf dem Weltmarkt.

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Öl-Embargo butterweich: Putin kassiert weiter ab – MONITOR
20. Juni 2022
Das europäische Öl-Embargo soll Russland hart treffen, versprach die EU: Keine russischen Ölgeschäfte mehr mit Beteiligung europäischer Reedereien! Dagegen protestierte Griechenland, dessen Tanker das Ölgeschäft auf See seit Jahrzehnten dominieren. Auch hier knickte die EU ein: Griechische Tanker dürften so auch künftig Putins Öl über die Weltmeere transportieren. Gut für Russlands Ölgeschäfte mit China oder Indien – und für die russische Staatskasse, die mögliche Defizite im Europageschäft damit kompensieren kann.

Bericht: Lara Straatmann, Jakob Faust
Der Beitrag gibt den Recherchestand vom 9. Juni 2022 wieder.

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Energiewende ohne Beachtung der Grunddaten der Energieversorgung

Energiewende ohne Beachtung der Grunddaten der Energieversorgung NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2225 am 18.12.2022

Viele Angaben in den Leitmedien zur Energieversorgung sind physikalisch und wirtschaftlich ungenau. Sie führen zu falschen Schlussfolgerungen. Hier sollen die Grundlagen der Energie definiert werden. So können fehlerhafte oder gar falsche Darstellungen vermieden werden.

Energie und Leistung
Energie und Leistung werden oft gleichgesetzt oder gar verwechselt. Dann kommt es schnell zu falschen Schlussfolgerungen. Leistung ist ein Energieangebot, zum Beispiel ein Automotor. Erst wenn er eingeschaltet wird, liefert er Energie zum Fahren. Hat er eine hohe Leistung, dann liefert er pro Sekunde viel Energie und beschleunigt das Auto stärker. Leistung ist Energie/Sekunde. Die physikalische Einheit ist Kraft x Weg /Sekunde (1 Nm/s). Ein Newton (N) ist die Gewichtskraft von rund 0,1 kg. Die mechanische Leistung 1 Nm/s ist gleich der elektrischen Leistung 1Watt (W).

NAEB-2225-1-Energiewandler [3]

Die BRD hat einen Leistungsbedarf zwischen 40 und 85 GW, aktuell liegt in diesen kalten Tagen um den 18. Dezember 2022 herum, wo früher eine Leistung von 85 GW abgefordert wurde, die Anforderung knapp über 50 GW. Ursache ist wohl der wirtschaftliche Zusammenbruch.

Die unplanbare Leistung der Wind- und Solaranlagen schwankt zwischen 0 % und 70 %. Die mittlere Jahresleistung der Windanlagen liegt bei 20 % der installierten Leistung. Die Solaranlagen erreichen nur 10 %. Es ist falsch, die installierten Leistungen von den wetterabhängigen Wind- und Solaranlagen (Fakepower) mit den Leistungen der plan- und regelbaren Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke gleichzusetzen, weil sie keine bedarfsgerechte Leistung liefern können.

Hinzu kommt, dass ihre mittlere Leistung deutlich geringer ist. Bei nächtlicher Windstille (Dunkelflaute) müssen die Kraftwerke die gesamte Leistung bringen. Fakepower, also Wind- und Solarstrom, kann kein einziges Kraftwerk ersetzen. Insofern muss also ein redundanter Kraftwerkspark mit hohen Fixkosten vorgehalten werden, die umso länger ungenutzt sind, je mehr Fakepower-Anlagen installiert sind.

Energie kann nur umgewandelt werden
Ein Grundgesetz der Physik ist: Die Summe der Energien ist konstant. Energie kann nur in andere Energieformen umgewandelt werden wie beispielsweise: Wärme in Strom (Kraftwerk) oder Strom in Arbeit (Elektromotor). Die Umwandlung ist nie vollständig. Von der eingesetzten Energie wird ein Teil als Wärme oder Strahlung an die Umgebung abgegeben. Die umgewandelte Energie geteilt durch die Ausgangsenergie ist der Wirkungsgrad. Er wird meistens in Prozent angegeben und ist ein Maß für die Umwandlungsverluste.

NAEB-2225-2-Wirkungsgrade [4]

Zusätzliche Energie wird nur durch Atomzerfall oder Fusion erzeugt. Hier wird Masse in Energie umgewandelt. Albert Einstein hat dafür die Formel gefunden:

Energie = Masse x Lichtgeschwindigkeit² (E = m . c²).

Aus einem Kilogramm Masse werden 25 Milliarden kWh Energie, genug für den Jahresbetrieb eines Kernkraftwerkes. Von den Brennstäben in Kernkraftwerken wird nur eine winzige Masse umgewandelt. Ihr Energieinhalt liegt bei 1 Million kWh/kg. Mit dieser Energiemenge können 5 Autos jeweils 300.000 km fahren.

Energietransport
Energie muss bedarfsgerecht zum Verbraucher gebracht werden. Elektrische Energie kann einfach durch dünne Kabel geleitet werden, wenn der Verbraucher stationär ist. Mobile Verbraucher, also Autos, Schiffe, Flugzeuge usw. müssen ihre Betriebsenergie mitführen. Sie brauchen leichte Energieträger mit geringem Volumen und hoher Energiedichte. Diese Forderung ist schwer zu erfüllen, wie die nachstehende Tabelle zeigt.

NAEB-2225-3-Energietraeger [5]

Die unterirdischen Brennstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas erfüllen die Anforderungen am besten. Erdgas mit seinem großen Volumen schafft jedoch einige Probleme. Es muss verdichtet in Druckbehältern gelagert und mitgeführt werden. Als Autoantrieb hat es ein Nischendasein.

Brennstäbe wären die optimalen Energieträger für mobile Anwendungen, wenn es gelingt, kleine Mengen davon direkt in Strom umzuwandeln. Forschungen in diese Richtung sind aber politisch unerwünscht. Die Kernforschungsanlagen in Jülich und Karlsruhe wurden weitgehend stillgelegt. Lehrstühle für Kernphysik blieben leer, wenn der Stelleninhaber ausschied. Heute hat die BRD kaum noch Fachleute für Kernphysik, dafür aber mehr als 100 Gender-Lehrstühle.

Batterien sind für eine mobile Stromversorgung ungünstig. Ihre Energiedichte ist gering, sie sind schwer, teuer, brauchen lange Ladezeiten und verlieren mit jeder Aufladung Speicherkapazität. Smartphone-Besitzer kennen dies. Deutlich wird es bei Elektroautos. Schnellladestationen liefern 100 kW. In 1,2 Stunden hat die 400 kg schwere Batterie 120 kWh „getankt“ (0,59 Euro/kWh) und kann damit 400 Kilometer fahren. Mit 30 Liter Treibstoff (1,70 Euro/Liter), die in einer Minute getankt werden, legt ein „Verbrenner“ die gleiche Strecke zurück. Die Tankleistung ist 70-mal höher, also 7.000 KW. Und der Treibstoff ist preiswerter!

NAEB-2225-4-Kosten [6]

Nach diesen Grunddaten mag jeder selbst entscheiden, ob solche Aussagen fundiert sind, die immer wieder von Politikern und Medien wiederholt werden:
1. Windkraftanlagen oder Solarzellen können eine definierte Zahl von Haushalten versorgen.
2. Wind- und Solarstrom sind kostengünstiger als Kraftwerkstrom.
3. Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 1.000 Megawatt ersetzen ein Kernkraftwerk oder ein großes Kohlekraftwerk.
4. Die BRD soll klimaneutral werden, also ohne Strom aus konventionellen Kraftwerken.
5. Strom aus Wind und Sonne ist gleichwertig mit konventionellem Strom.
6. Atomstrom verstopft die Leitungen für „grünen“ Strom.
7. Mit Stromspeichern ist eine Vollversorgung der BRD mit „grünen“ Strom möglich und preiswerter.

Richtig ist:
1. Mit Wind- und Solarstrom kann kein einziger Haushalt bei Dunkelflaute versorgt werden.
2. Am kostengünstigsten ist Kraftwerkstrom. Erst die politisch durchgesetzten Emissionskosten für CO2 verteuern den Kraftwerkstrom über die Gestehungskosten für „grünen“ Strom. Dennoch ist der Kraftwerkstrom wertvoller, weil er Leistungen bedarfsgerecht liefert.
3. Windstromanlagen können kein Kraftwerk ersetzen, weil sie keine bedarfsgerechte Leistung liefern. Ihre mittlere Jahresleistung beträgt 20 % der installierten Leistung. Bei bedarfsgerechter Leistung müssten anstelle eines Großkraftwerkes 5.000 Megawatt Windstromanlagen errichtet werden. Das sind 1.700 Generatoren mit 3 MW installierten Leistung.
4. Das ist unmöglich, da dann keine bedarfsgerechte Leistung verfügbar ist. Darüber hinaus reicht die verfügbare „grüne“ Energie keineswegs zur Vollversorgung der BRD aus. Energie muss importiert werden.
5. Der Wert von Fakepower (Strom aus Sonne und Wind) ist negativ. Der volkswirtschaftliche Schaden jeder erzeugten Fakepower kWh liegt bei 23 Cent. Handelt es sich nur um eine Ersatzleistung – die kWh konnte nur fiktiv eingespeist werden und wird trotzdem bezahlt – ist der Schaden kleiner.
6. Wer dies behauptet, zeigt seine Unkenntnis über Grundlagen der Elektrizität.
7. Stromspeicher der notwendigen Größe können in der BRD wegen Platzmangel weder gebaut noch finanziert werden.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
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[1] Bildquelle: StockKosh-Strategy-5
[2] https://www.naeb.info/Beitritt.htm
[3] https://www.dzg.one/sites/default/files/inline-images/NAEB-2225-1-Energiewandler.jpg
[4] https://www.dzg.one/sites/default/files/inline-images/NAEB-2225-2-Wirkungsgrade.jpg
[5] https://www.dzg.one/sites/default/files/inline-images/NAEB-2225-3-Energietraeger.jpg
[6] https://www.dzg.one/sites/default/files/inline-images/NAEB-2225-4-Kosten.jpg

Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Energiekrise und Inflation gefordert
4. Oktober 2022 | Deutscher Bundestag
Der Bundestag hat am Freitag, 23. September 2022, zwei von der AfD-Fraktion vorgelegte Anträge mit den Titeln „Bürgern helfen statt Luftschlösser bauen – Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Energiekrise und Inflation“ und „Schutzschirm für Menschen mit Behinderung und soziale Einrichtungen in der Energiekrise spannen“ erstmals beraten. Im Anschluss an die Debatte wurden die Vorlagen an den federführenden Ausschuss für Arbeit und Soziales überwiesen.
https://www.youtube.com/watch?v=H-HTjCeS4cM
 
Übertragung von Elektrischer Energie – Wo kommt unser Strom her?
20. September 2016 | Physik – Simpleclub

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Teurer Netzausbau für die Energiewende

Teurer Netzausbau für die Energiewende NAEB 2022 am 8. November 2020

„Die Energiewende muss weitergehen! Die Kosten spielen keine Rolle!“ Das ist das Credo der schwarzgrünroten Politik. Die physikalischen Grundlagen werden mit Füßen getreten. Ein Beispiel dafür ist der teure Netzausbau.

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
„Zahl der Woche: Rund 10 Milliarden Euro investieren Strom- und Gasnetzbetreiber jährlich in Ersatz, Umbau und Ausbau der Netze“, berichtet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer Presseinformation. [2] „Damit haben sich im Zuge der Energiewende die Investitionen der Netzbetreiber von 4,6 Milliarden Euro im Jahr 2009 auf 9,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 mehr als verdoppelt. Im Jahr 2019 investierten die Netzbetreiber Schätzungen zufolge sogar rund elf Milliarden Euro.“ „Ein steigender Anteil Erneuerbarer Energien, ein verstärkter Einsatz von Gas und immer mehr klimaneutralen Gasen sowie eine wachsende Zahl von Elektroautos auf Deutschlands Straßen“ seien die wesentlichen Gründe.

Windstrom südwärts leiten
Mit keinem Wort wird darauf eingegangen, dass die Strom- und Gasverbraucher diese Netzkosten bezahlen müssen. Es fehlt auch der entscheidende Hinweis, dass eine gesicherte Versorgung mit Strom und Gas ohne Energiewende mit weitaus geringeren Netzkosten gegeben ist. Ein Großteil des Netzausbaus ist dem vom Wetter gesteuerten und damit stark schwankenden Zufallsstrom aus Sonne und Wind geschuldet.

Dieser Strom kann niemals bedarfsgerecht erzeugt werden. Mit ihm ist eine Vollversorgung eines Landes unmöglich. Doch dies wird der Bevölkerung vorgegaukelt. Es ist eine Täuschung. Deshalb bezeichnet der Stromverbraucherschutz NAEB, eine Vereinigung von besorgten Energiefachleuten, diesen Strom zu Recht als Fakepower (Fake = Täuschung, Fälschung).

Kein Einfluss auf das Wetter
Das Netz soll weiter zur „Klimarettung“ ausgebaut werden. Dazu gehören die Trassen von Nord nach Süd, um den überschüssigen Windstrom südwärts zu leiten oder sogar zu exportieren. Ohne den teuren Windstrom sind diese Leitungen überflüssig. Der Bau kostet 1 Million Euro je Kilometer. Nach Anliegerprotesten sollen nun große Teile der Leitungen in die Erde verlegt werden. Damit steigen die Kosten auf das Siebenfache.

Einwendungen der Netzbetreiber gegen die hohen Baukosten bleiben aus, denn die Bundesnetzagentur gestattet den Netzbetreibern zur Berechnung der Netzkosten außer günstigen Abschreibungen auch eine lukrative Verzinsung deutlich über dem Marktniveau, die der Stromkunde bezahlen muss. Der Netzausbau ist also eine sichere und lukrative Investition, genau wie das Betreiben von Wind- und Solaranlagen.

Elektromobilität
Dazu gehört auch der Bau von Ladeanlagen für Elektro-Autos. Hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Es wird der Bau von immer mehr Ladestationen gefordert, die ebenfalls aus Steuergeldern bezuschusst werden. Doch kein Politiker, der dies fordert, prüft, ob die Zuleitungen für die hohen Ladeleistungen ausreichend sind und ob genügend Ladestrom verfügbar ist. Wenn alle Pkw elektrisch fahren sollen, werden zum Laden zwanzig neue Großkraftwerke benötigt. Wann sollen die gebaut werden? Mit der wetterwendischen Fakepower wird das Laden zum Glücksspiel!

Industriebetriebe schließen oder wandern ab
Mit dem Ausbau der Versorgungsnetze für Fakepower entstehen für die Stromversorgung weitere unnötige Kosten. Die Industrie verliert ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt, denn die Energiekosten sind in der Fertigung ein wesentlicher Bestandteil. Strom ist in einer technischen Welt unverzichtbar. Höhere Strompreise verringern die Kaufkraft. Der Verkauf von Waren und Dienstleistungen sinkt. Das kostet Arbeitsplätze. Diesen Weg weiterzugehen, ist töricht.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle: StockKosh-Energy-1-5
[2] 27. Oktober 2020 | Zahl der Woche: Rund 10 Milliarden Euro investieren Strom- und Gasnetzbetreiber jährlich in Ersatz, Umbau und Ausbau der Netze
https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/zahl-der-woche-rund-10-milliarden-euro/

Bundesregierung verschwendet 25.000 EUR pro Kopf für falsche Energiewende
www.youtube.com/watch?v=Ey-z5TsU98E
6. November 2020 | Steffen Kotré, AfD
Die Bundesregierung greift mal wieder in unsere Energieversorgung ein.

Die im folgenden Video genannten plakativen Argumente haben sich bereits als potemkinsche Dörfer erwiesen:
Stefan Kapferer zu energiepolitischen Zielen der Bundesregierung
www.youtube.com/watch?v=Ady4Q55vkSA
2019 | bdewonline
Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, im Interview zum Klimaziel 2020, dem EE-Ziel der Bundesregierung, der CO2-Bepreisung sowie zur Förderung der Sektorkopplung.

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