DSL Verträge – Tipps vor dem Abschluss

Ob Flatrate, flexible Flatrate, Volum- oder Zeittarif oder DSL – welcher DSL-Tarif für einen der beste ist, hängt oft vom persönlichen Nutzungsverhalten ab.

Den grundsätzlich besten DSL-Provider gibt es nicht. Bei einem Angebot von mehr als 500 DSL-Tarife in Deutschland, ist die persönliche Anforderung an ein DSL-Vertrag maßgebend. Es kommt darauf an, wie oft und wie lange der Nutzer online ist und welche Daten übertragen werden. Aber auch technische Voraussetzungen für einen Tarif müssen erfüllt sein. 

Welcher ist der optimale Tarif?
Es gibt eine Reihe von DSL-Tarifen: Flatrates, Volumen- und Zeittarife. Die Kosten eines Volumentarifes, beispielsweise, setzen sich aus Grundgebühr und einer pro Megabyte zu entrichtenden Volumengebühr zusammen. Das bedeutet, dass der Nutzer nur eine bestimmte Datenmenge im Monat transferieren darf, ohne dass Extrakosten entstehen. Bei den Zeittarifen dient, anders als bei den Volumentarifen, die Online-Zeit als Rechnungsgrundlage. Aber genauso wie bei den Volumentarifen, berechnen sich die Kosten aus Grundgebühr und diese enthalten ein Kontingent an Freiminuten. Bei den Flatrates werden die Surfkosten über eine Monatspauschale abgedeckt. Für die Wahl des richtigen Tarifs gilt: Für Gelegenheitssurfer eignet sich das Volumentarif. Für Dauersurfer ist eine Flatrate empfehlenswert.

Hardware und Geschwindigkeit.
DSL-Modem ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für das schnelle Internetsurfen. Da die Modems und WLAN-Routers auf dem freien Markt nicht ganz billig sind und diese etliche Anbieter entweder kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr, meist zur Miete, zur Verfügung stellen, sollte bei der Wahl des Anbieters auf die Konditionen bezüglich der Hardware geachtet werden. Den Splitter hingegen bekommt man kostenlos zugesandt. Des Weiteren hängt die Wahl der Hardware vom persönlichen Nutzungsverhalten ab. So können mehrere PC´s mit dem Router miteinander vernetzt werden, sodass mehrere Nutzer an unterschiedlichen PC´s über eine Kabelverbindung oder drahtlos den Internetzugang verwenden können. Sind am Router noch zusätzliche USB-Anschlüsse vorhanden, können auch externe Geräte, wie der Drucker oder externe Festplatte ins Netzwerk eingebunden und allen Nutzern zur Verfügung gestellt werden.

DSL-Tarif ohne Schufa-Auskunft:
Bei einem negativen Schufa-Eintrag ist ein Vertragsabschluss, sei es DSL-Vertrag, Kredit oder Bestellung bei Versandhäusern, oft unmöglich oder enorm erschwert. So ist es bei manchen DSL-Providern nicht möglich, einen DSL-Vertrag ohne Schufaauskunft abzuschließen. Die meisten Menschen, welche über einen negativen Schufa-Eintrag verfügen, wissen nicht, dass es doch Möglichkeit besteht Internet ohne eine Schufa Anfrage zu beantragen. Dies bieten zwar nicht alle DSL-Anbieter an, jedoch kann man auf unterschiedlichen Internet-Plattformen einen Anbieter finden, der DSL-Verträge ohne Schufaauskunft anbietet. So kann wirklich jeder zu einem DSL-Vertrag kommen.