Der Wohnungsmarkt in Köln

haus(1)In vielen großen Städten Deutschlands ist in den letzten Jahren eine ähnliche Entwicklung zu beobachten: Wohnungen und Immobilien werden immer teuer. Spitzenreiter ist nach wie vor München, aber auch in Hamburg, Berlin und Köln müssen Mieter und vor allem Immobilienkäufer immer tiefer in die Tasche greifen.

Köln: beliebte linke Rheinseite

In Köln ist es traditionell die linke Rheinseite mit den beliebten Stadtteilen Innenstadt, Südstadt, Ehrenfeld und Belgisches Viertel, in denen die Preise für Wohnobjekte schon seit einiger Zeit sehr hoch sind. Zwischen 2012 und 2013 sind die Preise durchschnittlich um 18 Prozent weiter angestiegen, der Quadratmeterpreis liegt nun bei 2.217 Euro. Besonders betroffen sind die Gebiete Ehrenfeld, Neustadt und Chorweiler. Im Vergleich zu den anderen Großstädten ist das noch verhältnismäßig moderat, in Hamburg beträgt der Quadratmeterpreis 3.115 Euro, in München sind es durchschnittlich sogar 4.369 Euro pro Quadratmeter. Keine Wohnungen sondern Immobilien werden dementsprechend ebenfalls preislich ansteigen.

Preissteigerung um 18 Prozent

Spitzenreiter in der Preisentwicklung ist der Stadtteil Ehrenfeld, hier haben sich die Durchschnittspreise um fast ein Drittel auf 2.295 Euro erhöht. Das liegt in erster Linie an der Beliebtheit des Stadtteils, hier haben sich viele junge Leute angesiedelt und das Viertel befindet sich mitten im Gentrifizierungsprozess einhergehend mit einem kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung. Auf Platz 1 liegt nun die Neustadt, wo der durchschnittliche Preis um satte 26 Prozent auf 3.579 Euro gestiegen ist. Den günstigsten Wohnraum findet man in Köln in den rechts-rheinischen Stadtteilen Kalk und Porz, dort ist der Quadratmeter Wohnraum für 1.609 beziehungsweise 1.542 Euro zu haben. Dabei ist dies nur ein Beispiel von vielen.