Die richtige Geldanlage

Wer selbst über eigenes Kapital verfügt, kennt die Problematik, eine geeignete Geldanlage zu finden, die alle wichtigen Aspekte erfüllt. Dazu gehören neben einer guten und ansehnlichen Rendite natürlich auch eine entsprechende Kapitalabsicherung und heute zusätzlich auch ein möglichst hohes Maß an Flexibilität. Leider gibt es kaum eine Geldanlage, die wirklich all diese Punkte entsprechend erfüllen kann, zumal einige dieser Punkte sogar im krassen Gegensatz zueinander stehen. Oftmals wird bei der Rendite einer Geldanlage davon gesprochen, dass damit das Risiko bezahlt wird, welches Anleger trägt, so dass besonders riskante Geldanlagen im Normalfall die höchsten Renditen mit sich bringen, wohingegen Anlagealternativen mit geringem Ausfallrisiko auch eher eine bescheidene Rendite gewähren.

Bei der Geldanlage die Nadel im Heuhaufen suchen

Um die oben beschriebene Problematik zu entschärfen, kann man als Anleger sein Kapital splitten und auf verschiedene Alternativen setzen, weil man so einerseits das Risiko diversifiziert und andererseits trotzdem auch gute Renditechancen wahrnimmt. Eine Notreserve kann dabei sehr gut auf einem Tagesgeldkonto, weil dort eine entsprechende Sicherheit geboten wird, man jederzeit an das Geld herankommt und darüber hinaus in Hochzinsphasen eine wirklich sehr gute Rendite erhält. Ansonsten lässt sich sagen, dass es selten für eine Person die eine perfekte Geldanlage gibt, denn es spielen zu viele Faktoren mit herein, so dass wirklich jeder sein eigenes Anlageportfolio zusammenstellen sollte.

Die Sicherheit ist vor allem für Kleinanleger ein sehr wichtiger Punkt

Einer der wichtigsten Faktoren einer Geldanlage ist neben der Rendite natürlich auch die Sicherheit des eigenen Kapitals, denn was nützen einem tolle Zugewinnchancen, wenn das Risiko eines Totalverlustes einfach viel zu groß ist. Aus diesem Grund sollte ein Teil des eigenen Kapitals immer in Zinseinlagen wie Festgeld, Tagesgeld oder Sparbriefe investiert werden, weil diese der Einlagensicherung unterliegen und deshalb in Deutschland im Insolvenzfall gesetzlich bis zu 50.000 Euro erstattet werden, wobei diese Grenze Anfang 2011 auf 100.000 Euro ansteigt und somit für einen Kleinanleger eine wirklich gute Absicherung mit sich bringt. Andere Anlagealternativen wie beispielsweise Aktien oder gar Finanzderivate bringen hingegen teilweise wirklich himmlische Renditen, jedoch ist das Verlustrisiko ebenfalls enorm hoch.

Die Wahl der richtigen Geldanlage ist nicht immer einfach

Da es mittlerweile wirklich sehr viele verschiedene Geldanlage Möglichkeiten gibt, kann man als Kleinanleger, der sich nicht täglich mit diesem Geschäft beschäftigt, schon einmal die Übersicht verlieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich hin und wieder über neue Entwicklungen und Zusammenhänge in Bezug auf das Thema Geldanlage zu informieren, um so letztlich eine rentable Anlagemöglichkeit zu finden, die auch sonst gut zu den eigenen Vorstellungen passt.